Vereinsinterne Meisterschaften bei Schachverein abgeschlossen

Freibauer Wedemark. Der Schachverein Freibauer Wedemark bietet allen, die am „Klötzeschieben“ interessiert sind, eine Reihe von Möglichkeiten, sich mit dem königlichen Spiel zu beschäftigen. An den Spielabenden (jeden Freitag um 19.30 Uhr) kann man einfach kiebitzen und zusehen, wie andere es machen, oder man kann mit Partnern Partien nachspielen und analysieren und am Schachtraining teilnehmen oder man kann in freiem Spiel mit einem direkten Gegner seine grauen Zellen anstrengen. Etwas ernster geht es dann zu, wenn es bei vereinsinternen Wettbewerben um Meisterehren geht.
In der vergangenen Saison wurden im Erwachsenenschach (über die Jugend wird noch gesondert berichtet) unter der bewährten Leitung von Thomas Majewski vier Turniere durchgeführt und inzwischen abgeschlossen, die sich im Wesentlichen durch die erlaubte Bedenkzeit unterscheiden. Bei der Vereinsmeisterschaft trat von den elf gemeldeten Teilnehmern jeder gegen jeden an. Bei jeweils zwei Stunden Bedenkzeit pro Spieler ergab sich ein zeitlich ausgedehnter Wettbewerb, den am Ende Hans-Joachim Cuno mit acht Punkten aus zehn Partien für sich entscheiden konnte – und damit zum „Meister aller Klassen“ wurde. Dahinter kamen drei Spieler mit dem gleichen Resultat (sieben Punkte), so dass die Feinwertung über die Rangfolge entscheiden musste. Zweiter wurde der Vereinsvorsitzende Heiko Buß, dritter Johannes Bäuerlein (der sein Schüler ist) und vierter wurde Werner Ulrich.
Im Blitzschach ist – wie der Name es ausdrückt – blitzschnelles Denken erforderlich, da im Gegensatz zum normalen Spiel jedem Teilnehmer nur fünf Minuten Bedenkzeit zur Verfügung stehen. Am Ende des Turniers lagen mit Heiko Buß und Thomas Majewski zwei Spieler mit jeweils 5,5 Punkten an der Spitze, so dass ein Stichkampf entscheiden musste. Diesen entschied Heiko Buß für sich und wurde somit „Blitzmeister“. Den dritten Rang belegte wieder das Jugendtalent Johannes Bäuerlein.
Beim Schnellschach geht es zwar mit der Bedenkzeit von 15 Minuten ein bisschen gemütlicher zu, doch muss jeder Spieler auch hier die Uhr genau im Auge behalten. Der Wettbewerb wurde in neun Einzelturnieren durchgeführt, bei denen die gemeldeten Teilnehmer nicht immer zugegen sein mussten. Die Wertung ergab sich aus der Summe der Platzierungen pro Anzahl der Turniere, an denen ein Spieler teilgenommen hatte. So erreichte Thomas Majewski bei sechs Turnieren die Platzierungssumme neun, was einen Durchschnitt von 1,5 ergibt (9:6=1,50), wodurch er mit deutlichem Abstand Vereinsmeister wurde. Auf den weiteren Rängen folgten Heiko Buß (2,50), Jürgen von Hörsten (2,67) und Johannes Bäuerlein (2,75).
Das Pokalturnier folgte bei 45 Minuten Bedenkzeit dem Schweizer System einem eigenen Modus. Nach der Auslosung für die erste Runde wurden für jede nächste Runde Spieler einander zugelost, die nach der Summe der bisherigen Resultate gleich oder eng zusammen liegen. Auf diese Weise wurde die Anzahl der erforderlichen Spiele auf fünf begrenzt und gut überschaubar. Zudem waren bei jedem Aufeinandertreffen Hin- und Rückspiel durchzuführen. Vereinsmeister wurde Heiko Buß (acht Punkte) vor Hans-Joachim Cuno (sieben Punkte), gefolgt vom punktgleichen Thomas Majewski und Johannes Bäuerlein (6,5 Punkte).