Viel los bei Freibauern Wedemark

Gerd Niebuhr mit der bronzener Ehrennadel ausgezeichnet

Freibauer Wedemark. Der Schachverein Freibauer Wedemark hat inzwischen mit Gerd Niebuhr einen Achtzigjährigen zu seinem Geburtstag geehrt, der sich um den Verein sehr verdient gemacht hat. Er war lange Zeit zweiter Vorsitzender und hat sich zwei Jahrzehnte als Jugendwart mit viel Arbeit, Einsatz und Zeitaufwand um den Nachwuchs des Vereins gekümmert. So hat er „die Kleinen“ wiederholt zu Turnieren gebracht, so dass sie Wettkampferfahrung sammeln konnten. Die Früchte seiner Arbeit zeigen sich darin, dass zwei Nachwuchsspieler inzwischen die spielstärksten im Verein sind und aus der ersten Mannschaft, in der Gerd Niebuhr selbst noch eine feste Größe ist, nicht mehr wegzudenken sind: Robert Süling (1985 DWZ9 und Johannes Bäuerlein,1935 DWZ). Für seine Verdienste um das Schach ist Gerd Niebuhr mit der bronzenen Ehrennadel des Niedersächsischen Schachverbandes ausgezeichnet worden.
Demnächst beginnt die Saison für die Bezirksmannschaftsmeisterschaft (BMM), bei der die Freibauern mit der ersten Mannschaft in der Bezirksklasse antreten und den ersten oder zweiten Platz erkämpfen wollen, um in die Bezirksliga aufsteigen zu können. Mannschaftsführer Heiko Buß hat hier auch den zehnjährigen Leon Zweigait eingeplant, der inzwischen eine DWZ-Zahl von 1500 erreicht hat. Die zweite Mannschaft, in der immer eine Anzahl Jugendlicher mitspielt, um Wettkampferfahrung zu sammeln, will sich unter der Führung von Konrad Schulze in der Kreisklasse bewähren.
Die Freibauern waren wie im Vorjahr Ausrichter für die erste Vorrunde des Dähne-Pokals, bei dem am Ende der Deutsche Pokalsieger für 2018 ermittelt wird. Der Sieger dieses Turniers ist berechtigt, an der nächst höheren Runde teilzunehmen. Beteiligen konnte sich jeder Schachkundige, ob Mitglied in einem Verein oder nicht. Unter den 16 Teilnehmern waren zehn Freibauern, die dann auch die Sieger unter sich ausmachten. Nachdem Heiko Buß Fritz Oberth, den Turnierleiter und vormaligen Gewinner von SG Weiß-Blau Eilenriede, in der zweiten Runde bezwungen hatte, traf er in der vierten und abschließenden Runde, dem Finale, auf seinen früheren Schüler Robert Süling, dem er den Turniersieg überlassen musste. Ein Kuriosum am Ende: In der letzten Runde bezwang beim Spiel um die Plätze der zehnjährige Leon Zweigait seinen als stärker eingeschätzten Papa.