Zur Ginsengfarm nach Bockhorn

Die Gruppe der SPD-AG 60 plus erfuhr viel Wissenswertes auf der FloraFarm.

Jahresfahrt der SPD-AG 60 plus

SPD-AG 60 plus. Kürzlich besichtigte die SPD-AG 60 plus die Ginsengfarm in Walsrode-Bockhorn. Nach zehnminütigem Beinevertreten hörte die Gruppe einen Vortrag über die Entstehung der Farm.
Der Bauernhof ist seit 1438 in landwirtschaftlichem Familienbesitz. 1980 wurde man durch einen Zeitungsartikel auf Ginseng aufmerksam. Der Besitzer und Gründer der Farm, Herr Wichmann, erkundigte sich in Korea über den Anbau. Da zur damaligen Zeit Ausfuhrverbot von Samen bestand, besorgte man sich Saatgut in kleinen Mengen und begann mit der Zucht. Die erste verwertbare Ernte hatte man erst nach zehn Jahren. Durch viele Versuche merkte man, dass Ginseng am besten im Schatten gedeiht. Der Samen wird im Oktober ausgesät und kann dann nach einem Jahr geerntet werden. Danach muss der Boden sechs Jahre ruhen und kann erst im siebten Jahr wieder besät werden. Da die Pflanzen viel Wasser benötigen, wird eine wasserdurchlässige dunkle Folie darüber gespannt. Nach der Ernte werden die Wurzeln sechs Wochen getrocknet, ehe sie zur Weiterbearbeitung geeignet sind.
Nach Vortrag und der Besichtigung ging es zum Essen in das Heidebackhaus „Schnuckenjodler“. Danach fuhr der Bus zur Besichtigung des 100-jährigen Klosters, in die Walsroder Innenstadt. Anschließend ging die Fahrt wieder in den Ortsteil Bockhorn, hier waren Kaffee und Kuchen angesagt sowie eine Besichtigung des Backhauses. Um 17 Uhr wurde zur Heimfahrt nach einem schönen und lustigen Tag geblasen.