55 Punkte! Bestwick macht United zum Playoff-Auftakt froh

Sicheres Händchen: United-Topscorer Joe Bestwick trifft einen seiner 55 Punkte zum Playoff-Viertelfinalauftakt bei den BG Baskets. (Foto: Hannover United)

82:48 in Hamburg / Verteidigung und United-Fans topp / Spiel 2 am 21. März in Hannover

Hamburg. Das war der erste Playoff-Streich von Hannover United. Zum Auftakt der Viertelfinalserie in der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) gewann der Hauptrundendritte bei den BG Baskets Hamburg mit 82:48. Überragend bei United: die Defensivleistung, Joe Bestwick mit 55 Punkten und mehr als drei Dutzend mitgereiste United-Fans, die beim Auswärtsspiel für Heimspielatmosphäre sorgten. Mit einem Heimsieg am 21. März (18 Uhr, United Arena) kann Hannover die Halbfinal-Premiere in der „Best-of-Three“-Serie perfekt machen. Klappt das nicht, fällt die Entscheidung um den Einzug in die Runde der letzten Vier am 22. März (15 Uhr, United Arena).
„Der Schlüssel zum Sieg war unsere Verteidigung“, sagte Coach Martin Kluck nach der Partie. „Wir haben Hamburg zu richtig schweren Schüsse gezwungen. Ich bin super zufrieden mit meinem Team, wie wir uns präsentiert haben. Bis zu Pause ließ die United-Defense nur 16 Punkte zu – und lag mit 38:16 früh auf Siegkurs.
Unter dem BG-Korb hat es – trotz des deutlichen Sieges – aus Klucks Sicht noch an einigen Stellen gehapert. „Offensiv brauchen wir mehr Ballbewegung, um Last von Joes Schultern zu nehmen. Er hat wieder gezeigt, dass er, wenn er nicht noch härter, nicht noch weiter draußen verteidigt wird, den Gegner jederzeit bestrafen kann. Das hat uns heute offensiv getragen“, so Kluck über den Topscorer der Liga, der neben seinem persönlichen Punkte-Rekord auch noch 22 Rebounds einsammelte.
BG Baskets Hamburg: Mojtaba Kamali (17 Punkte), Marcin Balcerowski (15), Reo Fujimoto (9), Mareike Miller (4), Martin Steinhardt (3), Anne Patzwald, Saman Balaghi.
Hannover United: Joe Bestwick (55 Punkte), Jan Sadler (10), Jan Haller (8), Alexander Budde (5), Mariska Beijer (4), Vanessa Erskine, Oliver Jantz, Christoph Lübrecht, Tobias Hell.