Ausprobieren und Kennen lernen

Disc-Golf war eine der Sportarten, die ausprobiert werden konnten.
 
Christa Brandt aus der Wedemark: mit 72 Jahren die älteste Teilnehmerin.

FrauenSportTag des Regionssportbundes sorgt für viele glückliche Gesichter

Langenhagen. Sport macht glücklich und Spaß ‐ vor allem im Verein! Dafür steht der Regionssportbund (RSB) Hannover mit seinem Team. Am Wochenende war es wieder mal soweit. Wie bereitsin den vergangenen 15 Jahren hatte der RSB am dritten Sonnabend im September zum 16. Mal alle Frauen ab 16 Jahren nach Langenhagen zum beliebten Dauerbrenner FrauenSportTag zum Mitmachen, Ausprobieren und Kennen lernen altbekannter und neuer Sportarten und Bewegungsformen eingeladen.
Hauptziel dabei ist es, dass die Frauen etwas für sich finden, dass sie dann gemeinsam vor Ort im Verein fortführen können. Aber daneben gibt es auch weitere Ziele wie zum Beispielneue Erstteilnehmerinnen zu erreichen und grundsätzlich, dass die Frauen Spaß an der Veranstaltung und am Ausprobieren haben. Die vielen glücklichen Gesichter während der Veranstaltung sprechen da eine eindeutige Sprache…
„Es ist schön zu sehen, wie viel Spaß die Frauen beim Ausprobieren und Kennenlernen
neuer Sportarten haben“, sagt Anna‐Janina Niebuhr, RSB‐Geschäftsführerin
Am Ende standen den 269 Teilnehmerinnen 19 der 20 geplanten Workshops zur Auswahl, die bereits innerhalb von drei Tagen zu 75 Prozent ausgelastet waren. Ein kurzer Erklärtext für alleWorkshops zur Orientierung war auf der Eventseite bereitgestellt und findet man auchweiterhin auf der Homepage: www.rsbhannover.de/frauensporttag.
In diesem Jahr erweiterte man die Anzahl der Austragungsstätten und Sportflächen unter anderem, damit das 3G‐Hygienekonzept so entspannt wie möglich umgesetzt werden konnte, weiter aus. Neben den traditionellen Sportstätten beim SC Langenhagen, der Pekohalle, dem Gymnasium und der IGS Sporthalle standen erstmals auch Räume der Gutzmannschule sowie der erst kürzlich im August eröffneten neuen Sporthalle Langenhagen an der Konrad Adenauer-Straße zur Verfügung. Aufgrund seines großzügigen Raumangebots konnte man hier tatsächlich ohne Probleme fünf Workshops parallel anbieten.
„Auch wenn der FrauenSportTag organisatorisch sehr aufwändig ist, macht es jedes Jahr wieder Spaß. Besonders in diesem Jahr haben sich viele Teilnehmerinnen bei uns für die Organisation bedankt. Es ist schön, dass trotz Coronaauflagen wieder viele Frauen dabei waren!“ Petra Busche, zuständige RSB‐Geschäftsstellenmitarbeiterin. Der Regionssportbund verfolgt bei jeder Austragung mehrere Impulsziele, wie etwa das Informieren über und das Anregen und Begeistern der Teilnehmerinnen für neue Sport‐ und Bewegungsarten, die Fortbildung von Übungsleiterinnen und den Austausch untereinander. Eine, die davon ein Lied singen kann, ist Christa Brandt, die mit ihren 72 Jahren dieses Jahr die älteste Teilnehmerin war und neben Beckenbodentraining auch Faszientraining und das Five‐Konzept ausprobierte:
„Ich mag den FrauenSportTag und versuche wann immer möglich ihn in Anspruch zu
nehmen. Tatsächlich habe ich auch nur ein oder zweimal passen müssen. Dies ist also insgesamt wohl meine 14. oder 15. Teilnahme. Ich interessiere mich inzwischen vor allem für die Anregungen und hilfreichen Tipps für meinen Sportalltag. Hier kann ich Übungen kennen lernen, die mir helfen im Hinblick auf meine Altersbeschwerden und Erhaltung meiner Beweglichkeit. Besonders gefallen hat mir in diesem Jahr, dass die einzelnen Übungen und deren Auswirkungen ausführlich erklärt wurden. Meine Tochter ist Übungsleiterin und im Rahmen der Coronapandemie habe ich durch sie meine Erfahrung mit Onlinekursen gesammelt, aber gemeinsam mit anderen Sport zu treiben ist doch einfach schöner. Und wie man so schön sagt: Wer rastet, der rostet! Und wer will das schon? Ich jedenfalls nicht! Sofern es Zeit und Gesundheit erlauben, komme ich nächstes Jahr auch wieder Schließlich ist für Frauen jeglichen Alters immer etwas dabei.“ Christa Brandt (72) aus der Wedemark. Neben altbekannten Gesichtern erreicht der Regionssportbund aber auch regelmäßig seinZiel neue Teilnehmerinnen zu begeistern. Im Schnitt waren das in den vergangenen Jahren ein Drittel desTeilnehmerfeldes. Darunter natürlich auch junge Frauen, die aufgrund ihres Alters das erste Mal teilnehmen dürfen. Die jüngste Teilnehmerin kam dieses Jahr aus Burgwedel undmöchte vor allem die Mischung, die für Abwechslung sorgte:
„Mir hat die Mischung der Angebote sehr gut gefallen. Zuerst hatte ich POUND®, was
körperlich anstrengend war und gut für den Muskelaufbau, danach hatte ich mit Quidditch etwas Lustiges und Abwechslungsreiches, was aber auch für meine Ausdauer gut war undobendrein Koordination abverlangte und zum Schluss hatte ich Selbstverteidigung. Daswollte ich immer schonmal ausprobieren und hat mir dann auch sehr viel Spaß gemacht hat.Es ist sehr cool neue Sportarten auszuprobieren und damit neue Erfahrungen zu sammeln.Ich kann den Frauensporttag nur empfehlen und bin im nächsten Jahr sicher wieder dabei!“, sagt Annika Eden (16) aus Burgwedel, Erstteilnehmerin und jüngste Teilnehmerin 2021.