Berufswahl- und ausbildungsfreundlich

Kultusminister Grant Hendrik Tonne zeichnet 34 Schulen mit Gütesiegel aus

Langenhagen/Wedemark. Die einen vermitteln in der Schülerfirma einen Vorgeschmack auf das reale Geschäftsleben. Die nächsten geben den Jugendlichen beim Werkstattunterricht Einblick in verschiedene Berufsfelder. Bei anderen spielt die Vermittlung sozialer Kompetenzen eine besondere Rolle im Unterricht: 34 Schulen aus der Region Hannover sind am Montag mit dem Siegel „Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“ ausgezeichnet worden. Darunter die IGS Langenhagen, die Rober-Koch-Realschule, die Gutzmannschzule und die IGS Wedemark. Grant Hendrik Tonne, Niedersächsischer Kultusminister, und Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover, ehrten in einer virtuellen Feierstunde die ausgezeichneten Schulen. Schirmherr des Gütesiegels ist der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Träger des Netzwerks „Berufswahl Siegel Niedersachsen“ sind die Handwerkskammer Hannover, das Niedersächsische Landesamt für Schule und Bildung Hannover, die Agentur für Arbeit Hannover, die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover sowie die Industrie- und Handelskammer Hannover. Die 34 Schulen können sich nun für drei Jahre – bis 2023 – mit dem Siegel schmücken. Nach Ablauf dieser Zeit müssen sie erneut ein Audit durchlaufen.
Ziel des Netzwerkes ist es, Schulen hervorzuheben und zu bestärken, die sich in der Berufsorientierung und für den Übergang ins Berufsleben engagieren und ihren Schülerinnen und Schülern auf diese Weise den Start in die Arbeitswelt erleichtern. Das Siegel wird seit 2002 alle drei Jahre vergeben. Bewerben können sich allgemeinbildendende Schulen der Sekundarstufen I und II. Wer dabei sein will, muss ein fächerübergreifendes Konzept vorlegen und ein Audit durchlaufen. In diesem Jahr hatten sich 37 Schulen um das begehrte Siegel beworben.