Deutscher Fußball-Meister der Werkstätten kommt aus Hannover

Regionspräsident Hauke Jagau (rechts) empfing das siegreiche Team im Regionshaus; hier Kapitän und Torwart Roland Kaiser, der in Langenhagen lebt, und sein Vize Michael Linne. (Foto: Region Hannover/Christian Draheim)

Regionspräsident empfängt Sportler der Hannoverschen Werkstätten

Region Hannover. Platz vier bei den Europäischen Special Olympics, mehrfacher Goldmedaillengewinner bei den Nationalen Special Olympics, Niedersachsen-Meister und nun auch Deutscher Meister: Die Erfolgsgeschichte der Fußballmannschaft der Hannoverschen Werkstätten gem. GmbH geht weiter. Nach zuletzt drei vierten und einem dritten Platz, haben sie 2018 den Siegerpokal der „Deutscher Fußball-Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen“ errungen. Regionspräsident Hauke Jagau gratulieret der Mannschaft und ihrem Trainer zur Meisterschaft. „Die Sportler haben sich unser aller Respekt verdient. Sie haben gezeigt, was alles möglich ist, wenn man hart dafür arbeitet und fest daran glaubt“, sagt Hauke Jagau. Begleitet wird das Team von Geschäftsführer Manfred Willems und zwei Reportern des internen Werkstätten-Magazins bips. Willems freut sich über die Einladung ins Regionshaus und ist stolz auf die Fußballer. „Einige unserer Spieler haben die Möglichkeit erhalten, in Fußballclubs mit inklusiven Angeboten in Hannover zu trainieren. So können sie sich individuell weiterentwickeln. Ich würde mir wünschen, dass sich noch mehr Vereine auf diese Weise öffnen. Vom Einsatz und der Leidenschaft unserer Spieler kann man nur profitieren“, sagt Willems.
Ausgerichtet wird die Deutsche Meisterschaft von der DFB-Stiftung Sepp Herberger, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM), Special Olympics Deutschland und dem deutschen Behindertensportverband. Der Wettbewerb fand vom 3. bis 6. September 2018 statt. Der Titel wird regelmäßig in Duisburg unter den 16 Landesmeistern ausgetragen.Überraschung: Bundesligist Hannover 96 hat die Mannschaft zu einem der nächsten Heimspiele eingeladen.
Die Hannoversche Werkstätten gemeinnützige GmbH beschäftigt rund 1.000 Menschen mit Behinderung in Stadt und Region Hannover. Ihre Angebote im ambulant betreuten Wohnen, der Hannoversche WohnAssistenz, unterstützen Menschen mit Behinderungen dabei, eigenständig und selbstbestimmt zu wohnen und zu leben. Im Berufsbildungs-bereich erhalten Menschen mit Behinderung eine berufliche Qualifizierung. Diese orientiert sich an den Ausbildungsberufen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Berufsbegleitend bieten die Hannoverschen Werkstätten ein vielseitiges Bildungs- und Qualifizierungsprogramm sowie zahlreiche Sportangebote und Teilnahmemöglichkeiten an künstlerischen Aktivitäten.