DFB-Pokal: AWD-Arena scheidet aus

TSV Havelse am 30. Oktober gegen den VfL Bochum

Der TSV Havelse arbeitet weiterhin mit Hochdruck daran, fur das Pokalspiel am 30. Oktober gegen VfL Bochum fernsehtaugliches Flutlicht mit Hilfe einer mobilen Losung im Wilhelm-Langrehr-Stadion zu installieren. Doch zur Beantwortung der Frage nach Umsetzbarkeit und Kosten „gibt es noch keine qualifizierten Unterlagen“ so TSV-Manager Stefan Pralle. Diese werden in den nachsten Tagen erwartet. Parallel dazu ist man beim TSV Havelse auf der Suche nach einer moglichen Alternative, sollte das Projekt in Havelse nicht realisierbar sein.
In einem gemeinsamen Gesprach mit 96-Prasident Martin Kind und Stadionmanager Thorsten Meier ergab sich, dass die AWD-Arena als moglicher Ausrichtungsstatte nicht zur Verfugung steht. „Sonntag Bundesliga gegen Monchengladbach, Dienstag Havelse gegen Bochum und Mittwoch im Pokal gegen Dynamo Dresden. Ich habe vollstes Verstandnis dafur, dass man Ende Oktober nicht drei Spiele in vier Tagen austragen kann,“ so TSV-Manager Stefan Pralle.
Da in der gesamten Region Hannover kein fernsehtaugliches Flutlicht vorhanden ist und auch Braunschweig und Wolfsburg Heimspiele in der zweiten Runde des DFB- Pokals austragen, konnte sich die Stadionfrage noch zu einem echten Dilemma fur den Sensationssieger gegen den 1.FC Nurnberg entwickeln. Der Antrag das Spiel bereits zu Tageslichtzeiten austragen zu durfen, wurde erwartungsgemaß vom DFB abgelehnt. „Wir werden uns auf Havelse als Austragungsort fokussieren und alle Krafte bundeln mussen, um die hohen Auflagen in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen erfullen zu konnen. Denn nur hier haben wir letztlich auch eine sportliche Chance“, macht Pralle deutlich.