Drei Langenhagener im Vorstand

SPD in der Region stellt Weichen für die Kommunalwahl

Langenhagen/Region. Die Sozialdemokraten in der Region Hannover haben kürzlich mit ihrem Parteitag in Hannover die ersten Weichen zur Kommunalwahl im September gestellt. Von den fast 250 Delegierten wurden auch drei Langenhagener Sozialdemokraten in den neuen Vorstand des SPD-Unterbezirks Region Hannover gewählt, der mit rund 10.000 Mitgliedern der größte SPD-Unterbezirk Deutschlands ist.
Marco Brunotte, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Langenhagen und Landtagsabgeordneter, wurde erneut zum Schatzmeister gewählt und gehört somit dem geschäftsführenden Unterbezirksvorstand an. Der 33-jährige Langenhagener hatte in den vergangenen zwei Jahren die Parteifinanzen komplett neu geordnet und für einen drastischen Abbau der Schulden gesorgt. „Wir konnten in zwei Jahren durch konsequente Haushaltspolitik die Verschuldung mehr als halbieren und wieder eine politische Handlungsfähigkeit herstellen“, sagt Marco Brunotte, dem Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD in der Region Hannover, für seine Tätigkeit große Anerkennung zollte.
Als Beisitzerinnen gehören jetzt auch Anja Sander und Inga Bohr dem neuen Unterbezirksvorstand an. „Wir freuen uns sehr über das uns entgegengebrachte Vertrauen und auf die Möglichkeit, im Unterbezirk Verantwortung für gute sozialdemokratische Politik übernehmen zu dürfen“, sagten die beiden Langenhagener Sozialdemokratinnen nach ihrer Wahl.
Auf der Tagesordnung des Parteitages stand auch eine erste inhaltliche Positionierung der SPD zur Kommunalwahl. Unter dem Eindruck der furchtbaren Bilder aus Japan wurde einstimmig eine Resolution zum sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen. „Der Parteitag war ein klares Zeichen des Aufbruchs der Sozialdemokraten in der Region Hannover“, betonte Marco Brunotte im Anschluss an die Veranstaltung. „Jetzt gilt es, mit anzupacken und gute Politik zu machen.“