Einiges ist schiefgelaufen

Sledge-Eishockey hat hohen Stellenwert für Stichnoth

Langenhagen (ok). Sicherlich, es sei einiges schiefgelaufen vor dem Sledge-Eishockey-Spiel der Ice Lions Langenhagen gegen die SG NRW in der Langenhagener Eishalle, das gibt Scorpions-Geschäftsführer Marco Stichnoth unumwunden zu. Der Termin sei in seinem Haus verschlampt worden, gleichwohl keiner der Ice Lions das beim Terminabgleich gemerkt habe. Er sei bereit, für die entstehenden Kosten aufzukommen, lasse sich aber keinesfalls nachsagen, der Behindertensport habe bei ihm keinen hohen Stellenwert. Der Vorwurf steht nach einem Schreiben, das dem ECHO vorliegt im Raum. Den Schlägerlauf kurzfristig zu verlegen, sei sicherlich möglich gewesen, das hätte für ein Sledgeeishockeyspiel jedoch nicht gereicht. Überhaupt seien die Termine sehr eng gestrickt, die Kommunikation müsse intensiv laufen, in Zukunft wohl noch intensiver. Grundsätzlich stehe der Spieltermin am Sonntag seit zwei Jahren nicht mehr zur Verfügung. Marco Stichnoth bedauert den Vorfall sehr und entschuldigt sich bei den Verantwortlichen, den Fans und auch den Mannschaften, kann die heftige Reaktion allerdings nicht verstehen. Immerhin komme er den Sledge-Eishockeyspielern auch oft entgegen. So habe er für März Platz für Play-Offs in der Halle freigeschaufelt und auch der Ländervergleich sei ohne Zusatzkosten über die Bühne gegangen.