Empfehlenswert und notwendig

Im Alter ist ein Leben ohne fremde Hilfe oft nicht mehr möglich.

Wohnen im Alter: Viele schätzen Kosten falsch ein

Langenhagen/Wedemark. Mit zunehmendem Alter wachsen die Sorgen um das gesundheitliche Wohlbefinden – und oft auch die damit verbundenen Kosten. Viele Menschen befürchten, sich im Alter empfehlenswerte oder gar notwendige Gesundheits- und Vorsorgemaßnahmen nicht leisten zu können. So werden etwa die monatlichen Gebühren für einen Hausnotruf von vielen auf mehr als 100 Euro geschätzt. Dabei lässt sich dieser Service für sehr viel weniger Geld bei den Johannitern buchen. Wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe in Deutschland ergab, schätzen 62 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer den Hausnotruf viel teurer ein, als er tatsächlich ist: Auf teilweise mehr als 100 Euro veranschlagen sie den monatlichen Beitrag für den Service, der im Falle eines Notfalls per Knopfdruck für rasche Hilfe in den eigenen vier Wänden sorgt. Die Johanniter stellen diesen Basis-Service jedoch bereits ab 18,36 Euro im Monat zur Verfügung.
Die Unsicherheit über die Kosten dürfte ein wesentlicher Grund für die bislang noch geringe Verbreitung moderner Hausnotrufanlagen sein. Laut „Initiative Hausnotruf“, einem Zusammenschluss von Notrufspezialisten, Hilfsorganisationen und Geräteherstellern, verfügen derzeit nur drei Prozent der Senioren älter als 65 über eine entsprechende Einrichtung. Dabei erfordert die Installation lediglich die Aufstellung eines Empfängers für den Handfunksender, die Kosten für Wartung und eventuelle Reparaturen übernimmt der Anbieter.
Ungeachtet aller anfallenden Kosten sind die meisten Befragten von der Notwendigkeit einer baulich altersgerechten Wohnung überzeugt. 86 Prozent der Befragten sind der Ansicht, ein Hausnotruf sei notwendig. Die eigenen vier Wände ziehen sie in fast jedem Falle dem Heim vor: Acht von zehn Bundesbürgern geben an, einen Umzug im hohen Alter nur dann in Betracht zu ziehen, wenn das Leben ohne fremde Hilfe nicht mehr möglich sei. Das Leben in einer Betreuten Wohngruppe – eine mögliche Alternative zum Hausnotruf – könnte sich immerhin ein Viertel der Nutzer vorstellen. Sollte ein Hausnotruf nicht mehr zur Verfügung stehen, bliebe rund einem Fünftel der Betroffenen keine andere Möglichkeit als der Umzug in ein Senioren- oder Pflegeheim.
Wer den Hausnotruf-Service einmal testen möchte, kann dies noch bis zum 31. Oktober vier Wochen lang kostenlos bei den Johannitern tun. Auch wer sich am 31. Oktober noch anmeldet, kommt noch volle vier Wochen lang in den Genuss dieser „Sicherheitswochen“.
Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer (0800) 3233 800 (gebührenfrei) oder www.johanniter.de/hausnotruf.