Es lief mal besonders gut

Treffsicher: Joe Bestwick (rechts) wirft beim Auswärtssieg in Trier 45 Punkt4 für Hannover United. (Foto: M. Lobback/Archiv)

Rollstuhlbasketball: Hannover United gewinnt bei Doneck Dolphins Trier mit 94:62

Spiele gegen die Doneck Dolphins Trier sind für Joe Bestwick meist von zwiespältigem Erfolg. Einerseits ist der Topscorer von Hannover United gegen die Dolphins in der Regel gut drauf. Seine besten fünf Spiele habe er gegen Trier absolviert, sagt der Brite. Doch am Ende siegen meist die anderen. So war es bisher. In den vergangenen neun Spielen gewann United lediglich zwei Partien – im DRS-Pokal-Halbfinale 2018 und im ersten RBBL-Playoff-Viertelfinalrückspiel vergangenen April.
An diesem Wochenende lief es aber mal besonders gut: Zum einen erzielte Bestwick am fünften Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) in Trier 45 Zähler. Und dazu nahm United auch noch die Punkte mit. 94:62 hieß es am Ende – der zweithöchste Erstligasieg in der Vereinsgeschichte.
Dabei waren Bestwicks Körbe nicht ausschließlich das Sieg-bringende Element . „Für mich persönlich sind die die zehn Assists wichtiger", sagt Bestwick. Er verzeichnete in Trier sein erstes Triple-Double: 45 Punkte, zehn Assists, 14 Rebouds. Das ist mal eine Ansage. Als Matchwinner mochte Bestwick dennoch nicht gelten. Er verwies auf die Teamleistung und hob einen Mitspieler besonders heraus. "Christoph Lübrecht ist seit Wochen super drauf, hat hier sein bestes Spiel für United gemacht", sagt der Brite. Lübrecht schoss 15 Punkte und packte sich zehn Rebounds. Auch der Kapitän Jan Sadler verzeichnete ein Double-Double. Beste Voraussetzungen für das Heimspiel kommenden Sonntag (16 Uhr), gegen die Iguanas München.
Doneck Dolphins Trier: Dirk Passiwan (30 Punkte), Patrick Domer (14), Ryan Wright, Correy Rossi (je 8), Marc Reitenbach (2), Lukas Jung, Frank Doesgen, Nathalie Ebertz, Valeska Finger.
Hannover United: Joe Bestwick (45 Punkte), Jan Sadler (17), Mariska Beijer, Christoph Lübrecht (je 15), Jan Haller (2), Vanessa Erskine, Oliver Jantz, Tobias Hell, Martin Kluck.