Fünfmal erfolgreich

Fahndungserfolge am Flughafen

Langenhagen. Im Zeitraum vom 6. bis 8. September vollstreckte die
Bundespolizei gleich fünf offene Fahndungsnotierungen. Am Freitag wurde ein 51-jähriger ghanaischer Staatsangehöriger am Flughafen Hannover ermittelt und
festgenommen. 2019 wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe
in Höhe von 500 Euro verurteilt, beglich er die offene Rechnung
mit der Justiz nicht und setzte sich in das benachbarte Ausland
ab. Eine Freundin zahlte den Geldbetrag bei einer anderen
Polizeidienststelle ein und bewahrte den Betroffenen dadurch
vor dem Antritt der sonst fälligen 50-tägigen
Ersatzfreiheitsstrafe. Am Sonnabend konnte ein 42-türkischer Fluggast aus Istanbul
kommend, durch Zahlung von 69,50 Euro (inklusive Kosten) eine
zweitägige Erzwingungshaft abwenden. Nach begangener
Ordnungswidrigkeit und Verurteilung zu einer Geldbuße in Höhe
von 30 Euto, beglich er diese nicht und missachtete auch die
Ladung zum Haftantritt. Am Sonntag trat ein 33-jähriger Deutscher seinen geplanten
Flug nach Ägypten nicht an, sondern wurde in die
Justizvollzugsanstalt Hannover eingeliefert. Der Verhaftete
wurde gleich mit zwei offenen Haftbefehlen gesucht. 2018 wegen
Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe in Höhe von
1.500 Euro ( ersatzweise 50 Tage Haft) sowie 2) Computerbetrug
in zehn Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.600 Euro
(ersatzweise 120 Tage Haft) verurteilt, tilgte er nur
ansatzweise die Geldstrafen und war unbekannten Aufenthalts.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte zum Antritt
einer 136-tägigen Freiheitsstrafe die Überstellung zu den
Justizbehörden. Weiterhin bestehen weitere gerichtliche Forderungen
über 2.200 Euro zur Einziehung/Verfall aus dem begangenem
Computerbetrug sowie 196 Euro gerichtliche Kosten. Ebenfalls am Sonntag erfolgte die Verhaftung eines 28-türkischen Staatsangehörigen bei der grenzpolizeilichen
Ausreisekontrolle eines Fluges nach Izmir/Türkei. Der polizeilich
schon mehrfach in Erscheinung Getretene hielt nach entsprechender
Verurteilung wegen Körperverletzung ( 300 Euro Geldstrafe oder 30
Tage Ersatzfreiheitsstrafe) die vereinbarte Teilratenzahlung nicht
ein und entzog sich im weiteren Verlauf der Strafvollstreckung. Durch
Zahlung von 133,50 Euro (inklusive Kosten) entging er dem Antritt der
ausstehenden sechstägigen Restersatzfreiheitsstrafe.