"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit"

Über Entgeltgleichheit diskutierte Caren Marks (Mitte) mit Ulrike Pickert-Maaß und Lutz Genzky.

Betriebsräte aus Wunstorf und Langenhagen diskutieren im Bundestag

Langenhagen/Wedemark. Regelmäßig lädt die SPD-Bundestagsfraktion Betriebs- und Personalräte aus dem ganzen Land nach Berlin zu einer Konferenz in den Bundestag ein. So sind auch in diesem Jahr mehr als 250 Personal- und Betriebsräte der Einladung gefolgt, um mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Gewerkschaft zu diskutieren. Das Thema dieser Konferenz war „Flächentarife ausbauen – Entgeltgleichheit durchsetzen“. Auch die Bundestagsabgeordnete Caren Marks aus der Wedemark lädt regelmäßig Gäste aus ihrem Wahlkreis ein. So begrüßte sie dieses Mal Ulrike Pickert-Maaß aus Wunstorf, Betriebsratsvorsitzende von E.ON Best Service GmbH, und Lutz Genzky aus Langenhagen, Betriebsratsvorsitzender von Reemtsma.
Zum Thema Entgeltungleichheit betonte Marks, frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion: „Wir müssen endlich die Verdienstlücke schließen, die noch immer zwischen Männern und Frauen klafft. Es ist in einer modernen Gesellschaft nicht länger hinnehmbar, dass Frauen im Durchschnitt nach wie vor 23 Prozent weniger verdienen. Wir brauchen endlich gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit. Hier sind gesetzliche Regelungen dringend erforderlich." Die SPD arbeite an einem entsprechenden Gesetzentwurf.
„Die heutige Konferenz unterstreicht die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit von SPD, Gewerkschaften und den Betriebs- und Personalräten auch in meinem Wahlkreis“, erläutert Caren Marks. „Wie wichtig dieses Zusammenspiel ist, haben wir auch in der letzten Wirtschaftskrise erlebt."