„Kirche passiert nicht für sich allein“

Stellen die diakonischen Angebote im Kirchenkreis vor die Kirchenkreissozialarbeiterinnen Jessica Kind (von links) und Lisa-Marie Ochsmann sowie Superintendent Holger Grünjes und Diakoniepastor Falk Wook. (Foto: O. Krebs)

„Landkarte der Diakonie“ zeigt Angebote im gesamten Kirchenkreis

Langenhagen (ok). Gottesdienste und Gemeinde sind das eine, was Kirche ausmacht, aber Diakonie ist ein genauso wichtiges Standbein. Superintendent Holger Grünjes: „Diakonie arbeitet oft still und unerkannt und hat jetzt ein Gesicht bekommen.“ Grünjes weist auf die neue „Landkarte der Diakonie“ an, die die zahlreichen Angebote im Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen zeigt. Sie wird sowohl in der gedruckten Version ausgelegt als auch als interaktive Karte im Internet zu finden sein. Für Pastor Falk Wook ist die Diakonie die „Schmiere im gesamten Getriebe“, die Frauen und Männer in allen Lebenslagen konkrete Hilfsangebote unterbreitet. Kirchenkreissozialarbeiterin Jessica Kind: „Die Landkarte soll ehrenamtliches diakonisches Angebot unterstützen, stärken und sichtbar machen.“ Auf einen Blick sei zu erkennen, wie breit gefächert das Angebot im gesamten Kirchenkreis sei, Optionen, die auch über den Kirchenkreis hinausreichten – von Kindern über Senioren bis hin zur Sucht und zu psychischen Beratungen. Wichtig sei dabei die Außenwirkung, um auch Menschen außerhalb des eigenen Wirkungskreises zu erreichen. Die Ideen sollen neugierig machen und können natürlich auch untereinander in den Gemeinden kopiert werden. Kirche passiere nicht für sich allein, sondern sei ein Teil der Gesellschaft. Es gebe eine wahnsinnige Verzahnung, gerade in der Corona-Pandemie habe die Kirche als Erste die Tür wieder geöffnet.
Die Landkarte sei eine gute Orientierung für die Offerten in der Gesellschaft. „Sie zeigt die Wege, die ich gehen muss“, sagt Pastor Falk Wook. Wege für Kinder, Jugendliche, Senioren, Familien sowie Menschen in besonderen Lebenslagen.