Mit dem Reformationstag das Land verändern

Landtagsabgeordneter Rainer Fredermann (links) sprach mit Pastor Rainer Müller-Jödicke in Engelbostel über die Abstimmung im Landtag zum Reformationsfeiertag. 

Rainer Fredermann berichtete von Abstimmung über Feiertagsdebatte

Engelbostel/Schulenburg. „Reformation bedeutet Veränderung, und wir müssen stetig unser Land und unsere Gesellschaft verändern“, sagte Rainer Fredermann im Gottesdienst am Reformationstag in Engelbostel. Der Landtagsabgeordnete, der als einziger den Wahlkreis Langenhagen, Isernhagen und Burgwedel vertritt, stellte sich in der Martinskirche vor hundertdreißig Gottesdienstbesuchern den Fragen von Pastor Rainer Müller-Jödicke.
Der CDU-Politiker berichtete von seinen Gesprächen auch mit katholischen Abgeordneten und Kirchenkritikern, bevor er im Landtag für die Einführung des Feiertages gestimmt habe, weil Niedersachsen einen Tag des Innehaltens brauche. Er erwarte nun von der evangelischen Kirche, ihren Beitrag zur Veränderung zu leisten und sich dabei auch mit geistlichen Beiträgen im Gespräch einzubringen. So betete die Gemeinde in den Fürbitten für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft in Engelbostel und Schulenburg und im Land.
Nach dem Gottesdienst lud die Kirchengemeinde dann unter dem Motto „Futtern wie bei Luthern“ zum Luthermahl ins Gemeindehaus ein. „So haben wir die Menschen aus Ortsräten, Vereinen und Verbänden fürs Gespräch zusammengebracht“, erklärt Kirchenvorsteher Heiko Fienemann. In Erinnerung an die Tischreden im Hause Luthers sprach dann Christian Frehrking als Kirchenvorstandsvorsitzender während des Essens über das Wirken des Reformators und würzte dies mit kraftvollen Lutherzitaten.