Polizei hofft auf Vernunft

Neue Bult: Die Verantwortlichen rechnen nicht mit einem Verkehrschaos am kommenden Renntag.Foto: O. Krebs

Verkehrsprobleme am Renntag vermeiden

Langenhagen (ok). Susanne Born, Pressesprecherin des Hannoverschen Rennvereins ist sich sicher, diese Zahl werde in der nächsten Zeit kaum zu toppen sein. 22.700 Besucherinnen und Besucher strömten bei herrlichem Wetter am Ostermontag auf die Neue Bult; eine unerwartet hohe Resonanz, die zu einigen Verkehrsproblemen und Staus geführt hat, sogar die Theodor-Heuss-Straße musste zeitweilig gesperrt werden, um einen Rückstau auf die Autobahn zu verhindern. Am Pfingstmontag steht wieder ein Renntag auf dem Programm, Susanne Born und der zuständige Kontaktbeamte Rolf Brose geben aber ein bisschen Entwarnung, gehen von höchstens 15.000 Gästen aus. Gleichwohl werde versucht, die Verkehrsführung am kommenden Montag zu optimieren. Brose: "Wir werden die Aufstellung der Schilder ein wenig verändern." Er macht darauf aufmerksam, dass auch die Anfahrt über den Reuterdamm zur Pferderennbahn genutzt werden kann. Auf dem Rennbahngelände stehen insgesamt etwa 2.300 Parkplätze zur Verfügung, die Parkgebühren liegen bei zwei Euro. Zur Entzerrung soll auch beitragen, dass die Parkgebühren an den Stellplätzen und nicht gleich am Eingang kassiert werden. Darüber hinaus 500 bis 600 Ausweichparkplätze, die von zwei kostenpflichtigen Shuttle-Bussen angesteuert werden. Sie fahren etwa im 15-Minuten-Takt. Die Parkflächen liegen an Handelshof, Schönefelder Straße und Schützenstraße. Die zuständige Fachbereichsleiterin Karin Saremba warnt davor, in den angrenzenden Wohngebieten zu parken: "Wir werden am Pfingstmontag verstärkt kontrollieren." Sie wünscht, dass zumindest die Langenhagenerinnen und Langenhagener mit dem Fahrrad kommen. Und der Kontaktbeamte Rolf Brose ergänzt: "Wir können nur auf die Vernunft der Leute hoffen."