Sich nicht immer selbst der Nächste sein

Setzen sich gemeinsam für die gute Sache ein: Julia-Marie Meisenburg (links) und Corinna Bolinius.

Bundespolizei unterstützt Wünschewagen und Kinderhospiz

Langenhagen. Seit einem Jahr ist die Welt nicht mehr so, wie wir sie kennen. Die weltweite COVID-19- Pandemie bestimmt den privaten und beruflichen Alltag und zeigt uns unsere Grenzen, aber auch unsere verborgenen Stärken auf.
Das Wort Pandemie ist Wort des Jahres 2020, jeder weiß, dass das Wort AHA nicht nur ein Ausruf des Staunens, sondern auch sinnbildlich für Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske steht. Und jedes Schulkind kann das Abstandsmaß 1,5 Meter einschätzen.
In dieser Zeit reflektiert man sein eigenes Handeln, sieht manches mit anderen Augen, ist sich vielleicht nicht immer selbst der Nächste.
Mit diesem Hintergrund entstand von der Bundespolizeiinspektion Flughafen Hannover die Idee einer vorweihnachtlichen Spendenaktion für Menschen, die aktuell nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Um es mit den Worten von Samuel Smiles zu sagen : „Teilnahme ist der goldene Schlüssel, der die Herzen anderer öffnet,“ kamen die Mitarbeiter dem Anliegen gerne nach und spendeten eine vierstellige Summe.
Als Spendenempfänger wird der „Wünschewagen Niedersachsen“ vom Arbeiter-Samariter-Bund unterstützt. Das Spezialfahrzeug erfüllt den Menschen und den Wünschenden in ihrer letzten Lebensphase einen Herzenswunsch, damit Sterbende wunschlos gehen können.
Jetzt überreichte die Inspektionsleiterin, Polizeioberrätin Corinna Bolinius, unter pandemischen Aspekten einen Scheck in Höhe von 3.700 Euro an die Mitarbeiterinnen des Arbeiter-Samariter-Bundes, Julia-Marie Meisenburg und Laura Schröder. Zeitgleich wurde das Kinderhospiz Löwenherz in Syke mit 350 Euro finanziell unterstützt.