Sie bringt eine „andere Sichtweise“ mit

Wollen ihren Mitmenschen Kirche näher bringen (von links): Heike Körber, Andrea Hesse und Martin Bergau.Foto: O. Krebs

Andrea Hesse übernimmt Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis

Langenhagen/Wedemark (ok). Langeweile kannte sie in ihrem alten Job nicht, und auch jetzt kann sich Andrea Hesse über mangelnde Beschäftigung nicht beklagen. In den ersten Wochen muss die neue Öffentlichkeitsreferentin des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen eine Menge Gespräche führen, Menschen und Strukturen kennen lernen. Denn das Betätigungsfeld Kirche ist für die 51-jährige Mutter dreier Mädchen neu, hat die Bothfelderin doch vorher 17 Jahre lang für das Langenhagener ECHO gearbeitet und Kirche journalistisch von der anderen Seite betrachtet. Aber eins kann sie aus ihrer langjährigen Tätigkeit bei der traditionsreichen Wochenzeitung auf jeden Fall mitnehmen: Kontakte zu knüpfen, denn dem Kirchenkreis gehören insgesamt 54.000 Gemeindeglieder in 18 Kirchengemeinden an, die sich auf die politischen Kommunen Langenhagen, Wedemark, Burgwedel und Isernhagen erstrecken. Und Andrea Hesse wird natürlich eine kurzen Draht zu den Medien halten, weiß sie doch wie die Kolleginnen und Kollegen auf der anderen Seite des Schreibtisches ticken. Auch intern gibt es eine Menge Felder zu beackern, beispielhaft sei die Überarbeitung des Internetauftrittes genannt. In den nächsten Wochen kommt besonders viel Arbeit auf Andrea Hesse zu; die Öffentlichkeitsreferentin ist stark in die Vorbereitung der Kirchenvorstandswahlen eingebunden. Die gehen am Sonntag, 18. März, in den Kirchengemeinden über die Bühne, in vielen Kirchen stehen eine Menge Wechsel an. Geplant sind bis dahin eine Menge Aktionen: So werden zum Beispiel symbolisch Brötchen auf Wochenmärkten oder vor Supermärkten verteilt, so auf die Bedeutung der Wahl für die Kirchenparlamente hingewiesen. Sowohl Heike Körber, Vorsitzende des Öffentlichkeitsausschusses, als auch Superintendent Martin Bergau sind froh, mit Andrea Hesse eine Verstärkung an Bord geholt zu haben, die eine „andere Sichtweise“ mitbringe, sich „klar positioniert“ und viel „ehrenamtliches Engagement“ vorweisen könne. Engagement, von dem sie selbst unheimlich profitiere, sagt die frühere ECHO-Redakteurin. Konkrete Projekte hat sie im Moment noch nicht im Auge, befindet sich nach eigenen Angaben noch in der Orientierungsphase. Auf jeden Fall möchte sie aber mit dazu beitragen, dass „Kirche vor Ort sichtbar wird“; das Jahr der Kirchenmusik in diesem und der Stadtlkirchentag im kommenden Jahr werden ihr genug Gelegenheit geben, einen Teil ihrer Ideen zu verwirklichen. Und: Immer gilt, das Versprechen, dass sie sich zur Maxime gemacht hat: „Ich werde auf Sie zukommen!“