Souveräner Auftritt in Bernburg

Dritte Handballliga: TuS Vinnhorst behält "weiße Weste"

Vinnhorst. Der TuS Vinnhorst baut seine Siegesserie weiter aus. Im Auswärtsspiel beim SV Anhalt Bernburg gewinnt  das Team von Davor Dominikovic nach kurzen Anlaufschwierigkeiten deutlich mit 28:19 (13:7) und festigte damit die Tabellenführung in der Dritten Liga Staffel C mit 20:0 Punkten. Lediglich in den ersten 15 Minuten der Partie hielten die Hausherren mit dem Spitzenreiter mit und das lag ausschließlich an ihrem Torhüter. Florian Link parierte etliche Würfe, auch aus freien Situationen und hielt seine Mannschaft damit allein im Spiel. Denn der TuS ließ in der  Deckung kaum etwas anbrennen. Immer wieder erzwangen die Rot-Blauen technische Fehler  oder Würfe aus ungünstigen Wurfpositionen. Und auch vorne spielten sich die Vinnhorster gut durch, aber dann kam eben Link und vereitelte auch klarste Torchancen. So stand es in der 14. Minute noch 3:3. Dann kam der TuS langsam in Fahrt. Drei Tore in Folge stellten auf 6:3, und bis zur Pause baute das Team die Führung bis auf 13:7 aus.
In der zweiten Halbzeit spielte die Mannschaft das Spiel souverän nach Hause. Coach
Dominikovic stelte früh um und testete verschiedene Variationen im Rückraum. So
bekam Finn Wiebe nach seiner Verletzung einiges an Spielzeit, und auch Yannik Müßner durfte vermehrt im Angriff wirbeln. Der SV Anhalt gab sich nicht auf, fand aber auch nicht viele Mittel gegen das abgeklärte Vinnhorster Spiel.. So kamen auch Torwart Luc Kaspereit aus der Zweiten  und Steffen Ackermann aus der dritten Mannschaft wieder zu einiger Einsatzzeit. Am Ende siegt  der TuS mit 28:19 und bestätigte seine Topform nach dem Spitzenspiel in Hildesheim.
Am kommenden Wochenende (Sonntag, 21. November, 17 Uhr) ist dann zum Abschluss der Hinrunde der Bundesliganachwuchs aus Leipzig zu Gast im Sportzentrum. Die Leipziger stehen derzeit mit 6:12 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz und kämpfen somit um den direkten Klassenerhalt. Daher werden sie topmotiviert anreisen, um in Vinnhorst etwas mitzunehmen. Das Heimteam braucht daher wieder die Unterstützung seiner Fans von den Rängen und hofft auf zahlreichen Besuch und eine ordentliche Lautstärke wie schon in den vorigen Heimspielen.