Späte, aber stabile Nachfrage

Die neuen Azubis hatten sich zu einem Workshop in Neumünster getroffen.

Start in die Ausbildung bei famila

Langenhagen/Wedemark. Die Bewerbungsphase hatte sich in diesem Jahr nach hinten verschoben, aber die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Handel warinsgesamthoch. „Die vergangenen Wochen und Monate haben einmal mehr gezeigt, dass der Lebensmittelhandel zukunftssichere Arbeitsplätze bietet“, sagt Katharina Heins. Ausbildungsmessen fanden nicht statt, aber alsAlternative zum Messestand nahmfamila an Online-Personalmarketing-Angebotenteil. Zur Personalauswahl wurdenVideo-Interviews mit Bewerbern geführt. „Das ersetzt keinesfalls den persönlichen Kontakt, hat sich aber durchausalspraktikabel erwiesen“,erklärt Valentina Ostermann. Auch der große Startworkshop, bei dem üblicherweise alle neuen famila-Azubis in den Holstenhallen Neumünster zusammenkommen, muss in diesem Jahr ausfallen.Stattdessen gibt es kleinere regionale Aktionenund ein Online-Angebot. Abwechslungsreiches Portfoliofamila bildet Einzelhandelskaufleute, Verkäufer, Fleischer und Fleischereifachverkäufer aus. Besonders beliebt sind die Angebote für Nachwuchsführungskräfte. Hierzu zählen ein duales Studium zum Bachelor of Arts mit dem SchwerpunktBetriebswirtschaftslehre und eine Spezialausbildung zum Handelsfachwirt. Um das Unternehmen und die Ausbildungsberufe kennen zu lernen, empfiehlt Valentina Ostermannein Praktikum: „Die Berufe im Handel sind abwechslungsreich und vielseitigundbietenattraktiveKarrierechancen.“Viele Wege führen zum AbschlussDie Möglichkeiten, bei famila in die berufliche Zukunft zu starten, sind vielfältig.AuchAusbildungen in Teilzeit oder Langzeitpraktika gibt es.„Wir sind offen für Bewerber mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen“,erläutert Ausbildungsreferentin Valentina Ostermann.So bildetfamilazum Beispiel auch Geflüchtete, Menschen mit Handikap, ältere Azubis, Umschüler oder Studienabbrecher aus.