Starke Scorpions besiegen Herne 5:3

Die Scorpions haben sich durch die zweite Saisonniederlage nicht aus der Bahn werfen lassen. (Foto: H. Bormann)

Eishockey-Oberliga Nord: Protest gegen Wertung des Spiels gegen Halle

Langenhagen/Wedemark. Auf insgesamt sieben verletzte Spieler mussten die Scorpions bei der Begegnung gegen Herne verzichten. Dennoch, dieser Auftritt der Scorpions gehört zu den Besten, der bisher an Höhepunkten schon so reichen Saison. Mit 5:3 (3:2/01/2:0) kämpften die unglaublich engagiert auftretenden Scorpions den Herner EV nieder. Das war wieder einmal eine außerordentliche Werbung für Eishockey, waren sich alle Beteiligten dieser Begegnung einig.
Bereits direkt nach der Begegnung am Freitag beim Heimspiel gegen Halle hatten die Scorpions Protest gegen die Wertung dieses Spiels eingelegt. Was war passiert? Als Fedor Kolupaylo in der 33. Minute von der Strafbank kam und ein Traumtor erzielte, annullierten die Schiedsrichter dieses Tor mit einer aus Sicht der Gastgeber fehlerhaften Regelanwendung.
Schon am Dienstag, 26. Januar, um 19.30 Uhr müssen die Scorpions in Hamburg bei den Crocodiles antreten. Das Derby am Freitag, 29. Januar, gegen die Indians fällt wegen der Coronafälle aus
Fest steht jedoch, dass die Scorpions am Sonntag, 31. Januar, um 17 Uhr bei den Black Dragons in Erfurt antreten werden.
Dass Andrej Strakhov nach seiner Schulter-OP und Christoph Kabitzky nach seiner schweren Verletzung des Syndesmosebandes noch für Wochen ausfallen werden, steht leider fest. Wir hoffen, dass Brett Jaeger, Robin Thomson und Pascal Grosse schon bald wieder dabei sein können. Ebenfalls sollte die Verletzung von Fedor Kolupaylo schon bald abgeklungen sein. Auch bei Christoph Koziol ist Licht am Ende des Tunnels. Er wird in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.