Vom Winde verweht

Verkehrssicherungspflicht des gelben Sacks liegt beim Bürger

Langenhagen/Wedemark. Stürmische Zeiten. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern fegen orkanartige Böen übers Land und erfassen alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Dazu zählen auch die gelben Säcke, die in der Regel leicht sind und dem Wind entsprechend ihrer Größe reichlich Angriffsfläche bieten. In diesem Zusammenhang erinnert Remondis, dass die Verkehrssicherungspflicht für die herausgestellten LVP-Säcke bei den Bürgerinnen und Bürgern liegt.
„Jeder, der einen gelben Sack zur Abholung an die Straße stellt, muss dafür sorgen, dass der Sack nicht auf der Straße, in Gewässergräben oder auf dem Feld landet und so entweder den Verkehr gefährdet oder die Umwelt verschmutzt, was in den letzten Tagen häufiger geschehen ist und für Unmut sorgte“, sagt Dieter Opara, REMONDIS Niederlassungsleiter.
Ärgerlich ist auch, dass die teils weit verstreuten Säcke den Abfuhrteams die Arbeit erschweren. Die Fahrzeiten verzögern sich, die Laufstrecken der Mitarbeiter erhöhen sich und der Arbeitsalltag verlängert sich. „Die Bürger können hier direkt Einfluss nehmen, wenn sie die Säcke vernünftig sichern, wozu sie verpflichtet sind. Das würde uns unsere Arbeit erleichtern“, sagt Opara und betont: „Außerdem würde damit verhindert, dass die Säcke zerstört werden und sich die Abfälle weitflächig verteilen“.