Wegen Ausbreitung des Coronavirus

Handballbundesliga: Spielbetrieb bis nach Ostern ausgesetzt

Hannover. Die weltweit verstärkte Ausbreitung des Coronavirus in den zurückliegenden Tagen und Wochen macht logischerweise auch nicht vor der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga halt. Einem Präsidiumsbeschluss folgend, auf den sich die Clubs und Ligavertreter verständigt haben, wird der Spielbetrieb in der stärksten Liga der Welt vorerst bis nach Ostern ausgesetzt.
Damit setzt die Liga die behördlichen Anordnungen im Umgang mit dem Coronavirus um, und reagiert auf die extreme Dynamik, die einer einheitlichen Regelung bedarf. Darunter fallen auch die Heimspiele der TSV Hannover-Burgdorf gegen die HSG Wetzlar (29. März) und die MT Melsungen (12. April). Ebenfalls von der Maßnahme betroffen ist das REWE Final Four (4../5. April), für dass sich DIE RECKEN zum dritten Mal in Folge qualifiziert haben. Geplant ist, die betroffenen Liga-Spiele ebenso wie das Rewe Final Four zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, so dass erworbene Eintrittskarten ihre Gültigkeit behalten.
Die Planung möglicher Ausweichtermine läuft im engen Austausch mit den maßgeblichen Partnern und Instanzen. DIE RECKEN arbeiten mit aller gebotenen Verantwortung daran, die Durchführung des Spielbetriebs an Nachholterminen im Einklang mit den notwendigen Präventionsmaßnahmen umzusetzen und kommunizieren weitere Informationen umgehend, sobald die Einschätzung der Lage durch die zuständigen Behörden eine verlässliche Grundlage geben.
„Das ist eine noch nie dagewesene Sondersituation, die uns allesamt vor extreme Herausforderungen und Kraftanstrengungen stellt. Besonders wichtig ist es jetzt, dass die gesamte RECKEN-Familie gewohnt eng zusammensteht und sich solidarisch zeigt. Wir hoffen, dass wir durch die beschlossenen Maßnahmen die Saison vernünftig zu Ende spielen können. Das kann nach heutigem Ermessen aber niemand seriös vorhersagen, so dass wir alle zu großer Besonnenheit aufgerufen sind“, erklärt Geschäftsführer Eike Korsen.