Zehn neue Naturdenkmale in der Region

Neun Bäume und ein Findling sollen unter Schutz gestellt werden

Langenhagen/Wedemark. Neun Bäume und ein Findling in insgesamt sieben Kommunen – darunter auch in Langenhagen und der Wedemark – sollen zu Naturdenkmalen erklärt werden. Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz der Region Hannover hat heute eine entsprechende Beschlussempfehlung ausgesprochen. Stimmt die Regionsversammlung am 12. November zu, stehen die zehn „Naturschöpfungen“ unter gesetzlichem Schutz, weil sie selten, eigenartig oder schlicht schön sind. Sie ergänzen die Liste der über 200 rechtsverbindlich festgesetzten Naturdenkmale in und um Hannover.
Um gleich vier Naturdenkmale wird die Gemeinde Wedemark reicher sein. Dazu gehört eine markante Linde in der Ortslage von Mellendorf (an der Straße Pechriede 3b), die aufgrund ihrer Größe und Art die weitere Umgebung dominiert. Sie hat einen hohen Stammumfang, eine gleichmäßigen Krone und ist unter Berücksichtigung ihres Alters von mindestens 100 Jahren sehr vital und in einem guten Pflegezustand. Auch die in der Feldmark südlich von Mellendorf stehende Stieleiche (am Ackerrand neben dem Grabenweg) übertrumpft die Bäume in ihrer Umgebung an Größe und Mächtigkeit. Die beiden anderen Wedemärker Bäume mit Naturdenkmal-Qualität sind eine Linde in Berkhof (Allerbusch 3) und eine Stieleiche in Hellendorf (Sandbergweg 30). Sie sind beide prägend für das Ortsbild.
Ebenfalls im Norden Hannovers, in Kaltenweide (südlich des Bissendorfer Moores), ist in den vergangenen 200 Jahren eine ganz besondere Stieleiche herangewachsen. Ihre Eigenart: Sie hat nicht einen sondern gleich drei Stämme und verfügt so über eine sehr weit ausladende Krone.