Eine Erweiterung aus zwei Elementen

Wollen die jahrzehntelange MTU-Erfolgsgeschichte fortsetzen:  MTU-Programmvorstand Michael Schreyögg, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Jaap Beijer, Geschäftsführer der MTU Maintenance Hannover.
  • Wollen die jahrzehntelange MTU-Erfolgsgeschichte fortsetzen: MTU-Programmvorstand Michael Schreyögg, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Jaap Beijer, Geschäftsführer der MTU Maintenance Hannover.
  • Foto: M. Küstner
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Langenhagen. Die MTU Maintenance Hannover hat jetzt eine umfangreiche Werkerweiterung feierlich abgeschlossen. Zur Eröffnung begrüßten MTU-Programmvorstand Michael Schreyögg und Jaap Beijer, Geschäftsführer der MTU Maintenance Hannover, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil sowie zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
Die nun eröffnete Erweiterung besteht aus zwei Elementen: einer Werkshalle für die Triebwerksinstandhaltung und einem modernen Bürogebäude. Die Bauzeit betrug jeweils etwa zwei Jahre. Der Baubeginn für die Werkshalle erfolgte im Herbst 2019. Von November 2021 bis April 2022 fuhr die MTU dort den Betrieb schrittweise hoch. Die Grundsteinlegung für das Bürogebäude fand im März 2020 statt. Zwei Jahre später, im März 2022, zogen die ersten Mitarbeiter:innen dort ein.
„Mit dem neuen Bürogebäude, der neuen Werkshalle und weiteren erheblichen Investitionen bekennt sich MTU Maintenance klar zu ihrem Standort Hannover in Langenhagen und verbessert zudem die Arbeitsbedingungen für die rund 2.500 Beschäftigten“, sagt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. „Die MTU ist der weltweit erste Instandhalter für Luftfahrttriebwerke, der Testläufe mit nachhaltigem Treibstoff aus Abfallfetten und -ölen anbietet, mit dem die Treibhausgasemissionen deutlich gesenkt werden können. Niedersachsen kann stolz sein auf dieses erfolgreiche High-Tech-Unternehmen, das seine Strategie hin zu mehr Klimaneutralität mit Nachdruck verfolgt.“
„Die neuen Gebäude sind ein gelungenes Ensemble aus Büro- und Hallenflächen und bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine moderne Arbeitsumgebung“, sagt Geschäftsführer Jaap Beijer. „Investitionen wie diese sind ein wichtiger Baustein, um den Standort fit zu machen für die Zukunft.“ Notwendig geworden war die Kapazitätserweiterung durch die in den vergangenen Jahren gewachsene Nachfrage nach Triebwerksinstandhaltungen.
„Der Standort Hannover kann durch diese Erweiterung seine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte fortsetzen und seinen Kunden auch in Zukunft erstklassige MRO-Dienstleistungen anbieten“, sagt Michael Schreyögg, Programmvorstand der MTU Aero Engines. „Die neuen Gebäude am Standort zeigen beispielhaft wie von Hannover aus Impulse in das gesamte MRO-Netzwerk der MTU ausgehen.“
Der 1979 gegründete Standort Hannover ist das Herzstück der MTU Maintenance. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Flughafen Hannover-Langenhagen werden vor allem größere Triebwerke instandgehalten, unter anderem das GE90, das die Boeing 777 antreibt, oder das PW1100G-JM, das bei der A320neo-Familie von Airbus zum Einsatz kommt.
Im Bürogebäude sowie im Randbau der Werkshalle setzt die MTU ein neuartiges Multispace-Bürokonzept um. Es ist konsequent auf Desk Sharing und New-Work-Prozesse ausgerichtet. Zuvor hatten die Planungsverantwortlichen genau analysiert, welche Bedürfnisse die Teams haben und wie die Räumlichkeiten dementsprechend am besten angepasst werden können.
Das Bürogebäude, das auch mit einem Empfang und einer Caféteria ausgestattet ist, beherbergt auf etwa 6.900 Quadratmetern Geschossfläche etwa 280 Mitarbeiter:innen. In der Werkshalle werden einschließlich des Randbaus auf einer Fläche von 27.000 Quadratmeter rund 490 Mitarbeiter:innen im Schichtbetrieb tätig sein. Insgesamt vergrößert sich die nutzbare Büro- und Hallenfläche in Hannover damit um mehr als 40 Prozent. Zusätzlich entstanden im Zuge der Erweiterung 250 neue Parkplätze.
Als Partner und Bauherr der nun in Betrieb genommenen Erweiterungsbauten gewann die MTU die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Langenhagen. Das gemeinsame Investitionsvolumen beläuft sich auf mehr als 50 Mllionen. Euro. An den Bauarbeiten für die beiden Gebäude waren jeweils rund 50 Unternehmen beteiligt. Die WFG Langenhagen und die MTU Maintenance Hannover hatten 2012 bereits den Bau der Logistikhalle gemeinsam realisiert.

Autor:

Oliver Krebs aus Langenhagen

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