Parlament für Kinder möglich

Langenhagen (gg). Für die Rechte der Kinder setzt sich der Deutsche Kinderschutzbund ein. Auf Landesebene ist jährlich ein Preis für Initiativen ausgelobt, die Kinderrechte stärken oder fördern. Mit dem „Budget für Kinderbeteiligung“ hat sich die Stadtverwaltung um den Preis beworben und wurde nun von der Jury unter den zehn Besten platziert - zwar ohne Geldpreis ausgestattet, aber mit einer Urkunde gewürdigt. Frank Labatz, Fachdienstleiter in der Stadtverwaltung, freut sich über die Auszeichnung und sagt: „Es ist toll, dass es im Haushalt der Stadt Langenhagen ein extra ausgewiesenes Produktkonto Partizipation gibt. Das ist in anderen Kommunen selten der Fall.“ Das vom Rat beschlossene Budget in Höhe von 3.500 Euro mit einer jährlichen Steigerung von 500 Euro soll nun auch zügig ausgegeben werden, zusätzlich zur UN-Kinderrechtskonvention, in der die Kinderbeteiligung ohnehin vorgeschrieben ist. Frank Labatz erklärt: „Die UN-Konvention haben wir immer schon umgesetzt, beispielsweise am Haus der Jugend, wo ein von Kindern gestaltetes Banner an der Südseite hängt.“ Das ging auch ohne extra ausgewiesenes „Budget für Kinderbeteiligung“. Frank Labatz kann sich vorstellen, ein Kinder-Parlament aus der Taufe zu heben: „Wenn das gut gemacht ist, kann das funktionieren.“

Autor:

Gabriele Gosewisch aus Langenhagen

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.