Durch einen Aufprall ins Schleudern

Erst im Graben kam der Wagen zum Stehen.
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  • Erst im Graben kam der Wagen zum Stehen.
  • Foto: S. Bommert
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Engelbostel/Schulenburg. Um 10.52 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Engelbostel, Godshorn, Langenhagen und Schulenburg zu einem gemeldeten Verkehrsunfall auf die Langenhagener Straße (L 382) gerufen. In der Einfahrt zur Stöckener Straße kam es zu einem Zusammenstoß eines Mercedes Geländewagens mit einem VW Polo.
Der Mercedes kam durch den Aufprall ins Schleudern und erst im Straßengraben auf der Fahrerseite zu Stehen. Die Ortsfeuerwehr Engelbostel, die zuerst eingetroffen war, konnte nach kurzer Zeit Entwarnung geben, sodass sich die anderen drei auf der Anfahrt befindlichen Ortsfeuerwehren wieder einrückten. Beide Fahrer verließen ihre Unfallwagen eigenständig und begaben sich in rettungsdienstliche Behandlung. Die Ortsfeuerwehr Engelbostel streute auslaufende Betriebsstoffe ab und beseitigte Trümmerteile von der Fahrbahn. Unter der Einsatzleitung von Gruppenführer Robert Heidrich waren elf Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.
Am späten Nachmittag kam es zu einem weiteren schweren Unfall, diesmal mit zwei beteiligten LKW. Auf der Kreuzung Münchner Straße und Flughafenstraße stießen diese seitlich zusammen, wobei der Fahrer des kleineren LKW verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Die Ortsfeuerwehr Langenhagen sicherte unter der Leitung von Ortsbrandmeister Heindorf umgehend die Einsatzstelle und streute im weiteren Verlauf ausgelaufenen Diesel Kraftstoff auf einer Länge von circa 200 Meter ab. Die Flughafenstraße war während der gesamten Einsatzdauer in Fahrtrichtung Flughafen voll gesperrt, der Verkehr wurde von der Polizei umgeleitet.
Kurioserweise kam es an derselben Einsatzstelle zu einem weiteren kleinen Einsatz. Ein LKW mit heiß gelaufener Bremse passierte qualmend die Ausfahrt und kam direkt bei der Feuerwehr zum Stehen. Heindorf ließ zur Sicherheit ein Tanklöschfahrzeug nachalarmieren, um Wasser zum Kühlen vorzuhalten. Die Bremsanlage konnte allerdings mit Bordmitteln heruntergekühlt werden, die Feuerwehr kontrollierte nur noch mit der Wärmebildkamera.
Das sollte es noch nicht an Einsätzen gewesen sein: direkt nach Einrücken der ersten Fahrzeuge in die Feuerwache an der Konrad-Adenauer-Straße rückten Drehleiter und Hilfeleistungstanklöschfahrzeug in die Kastanienallee aus, laut Anrufer drohten hier Fassadenteil abzustürzen. Eine Gefährdung bestand allerdings nicht, so dass die Feuerwehr nicht tätig wurde.
Um 19.36 Uhr dann die nächste Alarmierung. In einem Hochhaus im Söseweg galt es eine Tür zu öffnen. Eine Nachbarin hatte sich Sorgen um ihren älteren Mitbewohner gemacht, konnte die Tür bedingt durch die Sicherungskette nicht öffnen. Der Mann wurde dem Rettungsdienst übergeben.
Alarm gab es weiterhin um 21.19 Uhr durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Klinikzentrum. Wieder rückt der Löschzug aus. Der Rauchmelder wurde durch Zigarettenqualm ausgelöst, der Einsatz der Feuerwehr war nicht notwendig.
Um 21.55 Uhr der nächste Alarm für die freiwilligen Helfer der Ortsfeuerwehr: Im dritten Obergeschoss der Stadtbibliothek war ein Warnmelder zu hören. Die Brandmeldeanlage hatte nicht ausgelöst und es waren keine Gefahren zu erkennen. Die Feuerwehr wurde hier ebenfalls nicht tätig.

Erst im Graben kam der Wagen zum Stehen.
Auslaufender Dieselkraftstoff wurde auf 200 Meter Länge abgestreut.
Autor:

Oliver Krebs aus Langenhagen

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