"Frieden bedeutet immer wieder Arbeit"

Ein eindrucksvolles Bekenntnis zum Frieden.
  • Ein eindrucksvolles Bekenntnis zum Frieden.
  • hochgeladen von Oliver Krebs

Langenhagen. Mit der Nachbildung des Wortes „Peace“ und Friedenssymbolen leistete das Gymnasium Langenhagen einen gemeinschaftlichen Beitrag zum Frieden. Alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeitende waren am Donnerstag in weißen Oberteilen erschienen und legten ein eindrucksvolles Bekenntnis zum Frieden ab. Die Jahrgänge fümnf und sechs waren eigens aus der Außenstelle zum Campus im Eichenpark gezogen und waren stolz, mit den „Großen“ gemeinsam ein Friedenszeichen zu setzen. In einer Gedenk-Viertelstunde sprachen der Schülervertreter Maxim Pfaffenrot und Lehrerin Ursula Baumann über einen Krieg mitten in Europa, der in der Schulgemeinschaft ein Gefühl der Machtlosigkeit und Angst hinterlässt. Sie verdeutlichten, dass der Krieg in Osteuropa einer in einer Reihe von vielen sei, der wieder ganz klar mache, wie zerbrechlich der Frieden sei, den wir zumeist ganz selbstverständlich hinnähmen. Frieden bedeute immer wieder Arbeit, so die kommissarische Schulleiterin Silke Kaune . Sie wies darauf hin, dass der Frieden im Kleinen bei uns selbst beginnt. Und jede und jeder an der Schule könne etwas dafür tun, wenn beispielsweise die nun eintreffenden geflüchteten Kinder in den Klassen aufgenommen würden. Einer der berührendsten Momente war die musikalische Einlage von den Lehrkräften Joël Besmehn und Denis Stehr, die John Lennons Imagine vortrugen. Da waren das Gemeinschaftsgefühl und die Solidarität mit allen, die das Vertrauen in den Frieden nicht mehr haben könnten, auf dem Hof ganz präsent, bevor alle mit dem irischen Reisesegen, der von fünf Schülerinnen gesprochen wurde, wieder in den Unterricht zurückkehrten.

Autor:

Oliver Krebs aus Langenhagen

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