Hilfsgüter werden dringend benötigt

Helfen in der Ukraine: Wojciech Borecki (von links), stellvertretender Präsident Stadt Glogau, Jan Hülsmann, erster Vorsitzender SFL,
Andreas Schilling, Vorstand WIR!
Matthias Gleichmann, zweiter Vorsitzender SFL, 
Adam Borysiewicz von der Stadtförderung Glogau.
  • Helfen in der Ukraine: Wojciech Borecki (von links), stellvertretender Präsident Stadt Glogau, Jan Hülsmann, erster Vorsitzender SFL,
    Andreas Schilling, Vorstand WIR!
    Matthias Gleichmann, zweiter Vorsitzender SFL,
    Adam Borysiewicz von der Stadtförderung Glogau.
  • hochgeladen von Oliver Krebs

Langenhagen. Den Wirtschaftsklub WIR! erreichte über den SFL (Förderverein Städtepartnerschafts- und Freundschaftskomitee Langenhagen) aus der polnischen Partnerstadt Langenhagens, der Stadt Glogau, ein Hilferuf des Bürgermeisters Rafael Rokaszewicz (SLD). Seine Bitte: ihre Partnerstadt Kamjanez-Podilskyj in der West-Ukraine zu unterstützen, da diese als Durchgangs- und Verweilort für Flüchtlinge aus dem Osten des Landes dient und dringend Hilfsgüter zur Versorgung benötigt, die dort vor Ort in der Ukraine nicht mehr zu beschaffen sind. Als Gemeinschaftsprojekt mit dem SFL haben der Wir! sowohl über die Presse wie auch in der Mitgliedschaft um Spenden gebeten.
Jetzt sind dann Vertreter des Wir! und des SFL, Jan Hülsmann, Matthias Gleichmann und Andreas Schilling, nach Glogau gefahren, um die Hilfsgüter dort zu übergeben.
Alle wurden herzlich von der Stadt Glogau an der Sammelstelle empfangen und dort konnten die Spenden direkt übergeben werden. Zusammen mit weiteren Spenden anderer Städte werden diese dann gesammelt weiter nach Kamjanez-Podilskyj transportiert.
Die anschließende Besichtigung einer von der Stadt Glogau bereitgestellten und von den ukrainischen Frauen im alltäglichen Ablauf eigenständig organisierten Flüchtlingsunterkunft beeindruckte alle Beteiligten. Der gemeinsame Austausch mit dem stellvertretenden Präsidenten Wojciech Borecki und Adam Borysiewicz von der Stadtförderung zeigten auch das Engagement und die schnellen und pragmatischen Entscheidungen der Stadt Glogau in dieser Krisensituation auf.
Bei einem landestypischen Mittagessen, von den Ukrainerinnen zubereitet, betonten diese mehrfach, wie wichtig diese Unterstützung für ihre noch in der Ukraine gebliebenen Väter und Söhne wäre. Nach einer tollen Stadtbesichtigung in Glogau – organisiert und wunderbar übersetzt von Cezary Mlynczak - und einem gemeinsamen Abendessen ging es am darauffolgenden Tag auch schon wieder zurück nach Langenhagen. Im Kopf bleibt allen die wunderbare Gastfreundschaft der Geflüchteten und der Vertreter der Stadt Glogau.
An dieser Stelle möchten sich SFL und Wir! -auch im Namen der Flüchtlinge - für das Engagement aller Spender und Mitglieder herzlichen bedanken.

Autor:

Oliver Krebs aus Langenhagen

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.