Abgestorbene Fichten werden entfernt

Fällarbeiten laufen im Stadtwald ab 24. Februar

Langenhagen. Auf Grund der beiden heißen Sommer in den vergangenen Jahren haben sich die Borkenkäfer im Fichtenbestand des Stadtwaldes so vermehrt, dass sie ihn schließlich zum Absterben brachten. Die Bäume waren wegen der Trockenheit stark geschwächt.
Die Stadt wird die abgestorbenen Fichten aus dem Wald entfernen, um die natürliche Verjüngung zu fördern. Die vielen trockenen Bäume, die sich an einem Ort konzentrieren, stellen zudem ein erhöhtes Risiko für mögliche Waldbrände dar.
Im Zuge dieser Arbeiten werden zur Verkehrssicherung weitere Bäume entlang der Wohnbebauung und der Straße „An der Neuen Bult“ gefällt beziehungsweise eingekürzt. Die Arbeiten beginnen ab Montag, 24. Februar. Sie werden voraussichtlich bis in den März hinein dauern. Bei ihrer Durchführung wird auf den Schutz der wildlebenden Tiere geachtet.
Der Stadtwald in Langenhagen bietet mit seinem hohen Totholzanteil einen wertvollen Lebensraum für Spechte, Fledermäuse und andere Höhlenbrüter sowie diverse Insektenarten. Um diesen Zustand zu erhalten, werden keine weiteren Pflegemaßnahmen durchgeführt. Grundsätzlich haben die Besucher also nach wie vor mit waldtypischen Gefahren zu rechnen. Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr.
In der Stadtparkallee musste zudem ein nahezu abgestorbener Spitzahorn gefällt werden. Er stand in dem Bereich, der im Sommer ausgebaut werden soll. Im Zuge der Arbeiten wird der Baum ersetzt. Zudem werden neun weitere Bäume gepflanzt.