Augen auf beim Goldverkauf

Stadtverwaltung warnt vor Aktionstagen

Langenhagen. Bekannt geworden ist, dass derzeit Gewerbetreibende vereinzelt sogenannte kurzfristige „Goldankauf-Aktionstage“ in branchenfremden Betrieben geplant haben. Aus diesem Grund weist der Fachdienst Ordnungswesen jetzt ausdrücklich darauf hin, dass der An- und Verkauf von Edelmetallen besonderen gewerberechtlichen Regelungen unterliegt. Da ein Interessierter ohne Kenntnisse der Gewerbeordnung kaum erkennen kann, ob es sich im Einzelfall um ein rechtlich einwandfreies Geschäftsangebot handelt, rät der Fachdienst dazu, „Goldankauf-Aktionstage“ in branchenfremden Betrieben kritisch zu hinterfragen.
Gewerbetreibenden ist es zudem im Rahmen des Goldhandels untersagt, spontan an Haustüren zu klingeln oder unaufgefordert bei Personen anzurufen, um sich nach Verkaufsabsichten zu erkundigen. Dadurch soll vermieden werden, dass Kunden überrumpelt oder unsachgemäß beeinflusst werden könnten. Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn ungewöhnliche Treffpunkte wie Parkplätze vorgeschlagen werden.
Der Fachdienst rät jenen, die Gold- und Silbermünzen oder -barren, Schmuck oder Uhren verkaufen möchten, sich an qualifizierte Händler zu wenden. Ein seriöser Händler hat auch Verständnis dafür, dass sich ein Verkäufer ein Zweitangebot einholen will. Er wird nicht versuchen, auf einen schnellen Verkaufsabschluss zu drängen.
Im Zweifelsfall können sich Interessierte an die Gewerbestelle des Fachdienstes Ordnungswesen im Rathaus Langenhagen, erreichbar unter der Telefonnummer (0511) 73 07 91 09, wenden.