Ausschuss will Spielkreis fördern

Langenhagen (ok). Der Spielkreis der Freien Evangelischen Bildungs- und Erziehungseinrichtungen – kurz FEBEL – wird weiter bezuschusst. So hat jetzt der Jugendhilfeausschuss entschieden. Die Höhe der Förderung liegt bei maximal 3.000 Euro. Zum Konzept: Maximal zwölf Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren werden an drei Tagen in der Woche für insgesamt neun Wochenstunden betreut. Ab 2003 wurde die Förderung wegen "erheblicher nicht zweckgebundener Rücklagen" eingestellt, die sind mittlerweile aber aufgebraucht. Laut Haushaltsplan beträgt das Defizit, das nicht durch Einnahmen gedeckt wird, rund 11.500 Euro. Gegenüber dem letzten Antrag hat sich die Zahl der Betreuungsplätze von 15 auf 12 reduziert, da immer mehr unter dreijährige Kinder betreut werden, was zu einer Reduzierung der Zahl der Betreuungsplätze geführt hat. Der Spielkreis liegt in der Langenhagener Kernstadt. Die Prognose der Verwaltung weist hier einen Fehlbedarf von 13 Plätzen für unter Dreijährige sowie einen Fehlbedarf von 25 Betreuungsplätzen für Kinder zwischen drei und sechs Jahren auf. "Obwohl die Plätze des Spielkreises nicht auf den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz anrechenbar sind, wird hiermit ein vorhandener Betreuungsbedarf von Eltern aus Langenhagen abgedeckt", heißt es in der Drucksache, die die Verwaltung vorgelegt hat. Sollte es keine Förderung geben und die Arbeit im Spielkreis deshalb eingestellt werden müssen, sei die Stadt verpflichtet, für ein anderes Angebot wie etwa Kita- oder Krippenplätze zu sorgen. Nachdem die Drucksache den Jugendhilfeausschuss erfolgreich passiert hat, müssen jetzt noch Verwaltungsausschuss und Rat darüber entscheiden.