Container muss weg

Kaltenweide (ok). Die Nachricht der Verwaltung haute Ortsbürgermeister Wolfgang Langrehr und die anderen Ortsratsmitglieder um: Der Containerstandort am Zelleriehaus ist nur noch bis Mitte nächsten Jahres gesichert, danach entspreche er nicht mehr der Energieeinsparverordnung und deshalb gebe es keine planungs- und baurechtliche Genehmigung. Ob dann noch Bedarf für eine zweite Hortgruppe besteht, konnte die Verwaltung nicht aus dem Stegreif beantworten, vielleicht gebe es eine maximale Verlängerung von einem Jahr. Eins ist aber für Langrehr klar: Mit ihm kommt es nicht in die Tüte, das die alten Vereine aus dem Zelleriehaus rausgehen müssen. Eine Hortgruppe wurde ja bereits im Zelleriehaus einquartiert, für den Kulturzirkel wurde eine Lösung im Niet Hus gefunden. Noch im vergangenen Jahr hat es eine Unterschriftenaktion von Eltern für die Container gegeben, andere Bewerber waren damals aus dem Rennen. Nun fragt die CDU, die die Sache nach eigener Ausssage in den Ortsrat gebracht hat: Hat die Verwaltung zum damaligen Zeitpunkt von alledem nichts gewusst? Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch versucht die Wogen zu glätten, geht von einer einvernehmlichen Lösung aus, weitere Vereine seien nicht betroffen. "Mittelfristig könnte eine Hortgruppe in den Räumen der Kita untergebracht werden, sollten die Kinderzahlen sinken. Und auch als Übergangslösung gibt es für uns mehrere Optionen", sagt die Erste Stadträtin.