Die sechs Standorte stehen

Langenhagen (ok). Amtsweg, Auf dem Moorhofe, Bauernpfad, Leibnizstraße, Robert-Koch-Schule und Pfeifengrasstraße – die sechs Standorte für Container für Flüchtlinge stehen im Prinzip, einstimmig abgesegnet von den Mitgliedern des Sozialausschusses, bereit. Leichte Bedenken gab es nur wegen des Standortes im Westen, weil der vielleicht für die Feuerwehr benötigt würde und an der Robert-Koch-Schule wegen des Platzbedarfs. Stichwort preiswerter Wohnungsbau: Das Modell der Kreissiedlung zehn Jahre Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung zu stellen und sie dann in preiswerte Wohnungen umzuwandeln. In Langenhagen aus zwei Gründen nicht umsetzbar: Die Kapazitäten der KSG seien ausgeschöpft, weil sie es bereits an drei Standorten in der Region Hannover realisiere. Außerdem fehlten die Grundstücke für dreigeschossigen Wohnungsbau. Die Stadt Langenhagen will vielmehr auf insgesamt 50 bis 60 Wohnungen auf fünf verschiedenen Grundstücken, also etwa zehn bis zwölf pro Standort, bauen. Und zwar über die Entwicklungsgesellschaft Langenhagen als hundertprozentiger Tochter, weil sie auf Fördermittel zurückgreifen könne. Sozialdezernentin Monika Gotzes-Karrasch: „Ein Drittel ist für Flüchtlinge vorgesehen, zwei Drittel für Geringverdiener mit Berechtigungsschein.“ Im Ausschuss sei aber auch die Anregung gekommen, dass Verhältnis wegen der Dringlichkeit erst einmal umzudrehen.