"Doppelmoral in Reinkultur"

Manfred Hoppe versteht Aufregung um Kandidatur nicht

Langenhagen (ok). Die ganze Aufregung und Empörung über die Spontankandidatur von Nils Tilsen (FDP) zum Regionsparlament einschließlich des Verzichts von Joachim Balk (Langenhagen), Ferdinand Bruss (Großburgwedel) und Marcel Niemann (Isernhagen) kann der Liberale Manfred Hoppe aus Godshorn nicht wirklich nachvollziehen. Ihm sei es schließlich nicht besser ergangen als nun Professor Hotje. Er selbst sei in Langenhagen auf den ersten Listenplatz gewählt worden, nachdem er schon lange zuvor seine Kandidatur gegen Herbert Hotje angekündigt habe. Bislang sei es dann "guter Brauch" gewesen, dass solch einer Empfehlung auch die anderen FDP-Verbände – in diesem Fall Burgwedel und Isernhagen – folgen. Ohne "vorherige Information" sei dann jedoch Professor Hotje aus Langenhagen vorgeschlagen und schließlich auch gewählt worden. Nichts anderes sei jetzt auf Regionsebene geschehen, man rege sich über ein Verhalten auf, das man noch kurz vorher im eigenen Wahlkreis praktiziert habe. Hoppe: "Das ist Dopplemoral in Reinkultur!". Un weiter: "Als Herr Tielsen sich selbst vorgeschlagen hat, ist niemand auf die Idee gekommen zu protestieren, alle Stadtverbandsvorsitzenden im Wahlkreis und auch Professor Hotje haben sich wehrlos in ihr Schicksal ergeben."