Doppelt kassiert

Zwölf Monate Freiheitsstrafe als Quittung

Langenhagen. Ein 39-jähriger Mann aus Langenhagen kassierte über einen Zeitraum von 18 Monaten doppelt. Ermittlungsbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Hannover stellten fest, dass er von Januar 2009 bis Juni 2010 Leistungen vom Job Center der Region Hannover für sich und seine Familie in Höhe bezogen hat.
Gleichzeitig erzielte er als Inhaber einer in England angemeldeten Firma Einkünfte in den Bereichen Transport und Lagerung von Gütern.
Entgegen seinen Verpflichtungen teilte er dem Job Center seine Tätigkeit nicht mit. Auch bei mehreren Folgeanträgen verschwieg er sein regelmäßiges Einkommen. Dadurch entstand dem Job Center der Region Hannover ein Vermögensschaden von rund 29.000 Euro.
Das Amtsgericht Hannover verurteilte den 39-Jährigen wegen Betruges zu zwölf Monaten Freiheitsstrafe. Die Vollstreckung der Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das Job Center wird die ausgezahlten Beträge zurückfordern.
Das Urteil ist rechtskräftig.