Ein wahres Déjà-Vu-Erlebnis

Grüne lehnen FEBEL-Spielkreis ab

Langenhagen (ok). Mit dem Verein Freie Evangelische Bildungs- und Erziehungseinrichtungen Langenhagen (FEBEL), der auch die Arche in Kaltenweide betreibt, und der Fraktion der Grünen wird das in diesem Leben nichts mehr. Einige der Ratsmitglieder hatten in der jüngsten Sitzung wohl ein Déjà-Vu-Erlebnis, fühlten sich in den Oktober 2008 zurückversetzt. Damals hatte Ulrike Jagau den Verein, der Zuschüsse in Höhe von etwa 50.000 Euro für die Arche beantragt, in der Luft zerrissen, gegen die Präambel in der Sitzung und ihre christlich-fundamentalistische Grundordnung gewettert. Der Antrag wurde zunächst abgelehnt, FEBEL ging den Klageweg, und dem Antrag musste doch noch stattgegeben werden (das ECHO berichtete). Diesmal ging es „nur“ um 3.000 Euro und um den Spielkreis des Trägervereins, aber Maren Rietschel machte deutlich, dass den Grünen das Geld für „moralisch fragwürdige“ Projekte zu schade sei. Die Kinder würden in dem Spielkreis für ab Zweijährige auf keinen Fall gefördert, es geht nicht um die Summe sondern die Symbolik.Im Gegensatz zu 2008 gab es bei der Entscheidung einen kleinen aber feinen Unterschied. Die SPD enthielt sich geschlossen, sodass der Antrag mit den Stimmen der anderen Gruppierungen gegen das grüne Votum angenommen wurde.