FEBEL muss nachbessern

Kaltenweide (ok). Der Verein FEBEL; SPD und Grüne – das passt irgendwie nicht zusammen. Im Jugendhilfeausschuss sind die Verantwortlichen jetzt aufgefordert worden, in Sachen Finanzplanung noch einmal nachzubessern. FEBEL plant, die christliche Kita an der Kananoher Straße aufzustocken, will eine zusätzliche integrative Kita-Gruppe ins Leben rufen. Die Kosten von insgesamt 600.000 Euro begründet Vereinsmitglied Eberhard Dachwitz unter anderem mit hohen Sanierungskosten und zusätzlicher Isolierung am bestehenden Gebäude. Dort war früher die Sparkasse untergebracht. Darüber hinaus gibt es noch einen Rechtsstreit zwischen Verein und FEBEL, in dem es um einen Eigenanteil geht. Mit den Hausaufgaben entließ die Mehrheitsgruppe FEBEL, allerdings nicht, ohne sich Kritik vom CDU-Fraktionschef Mirko Heuer anhören zu müssen: "Sie sagen FEBEL soll nachbessern, machen aber keine konkreten Vorgaben." Glatt durch ging dagegen der Antrag der Matthias-Claudius-Gemeinde, die am Elly-Heuss-Knapp neu bauen und zwei Kindergartengruppen einrichten will. Kostenpunkt: rund 400.000 Euro.