Feuer am alten Pfadfinderheim

Zwei Brände in 24 Stunden

Langenhagen. Die Ortsfeuerwehr Langenhagen wurde am Freitagabend mit dem Stichwort "brennender Unrat am Vereinsheim" in die Emil-Berliner-Straße alarmiert. Nach der Erkundung bestätigte Einsatzleiter Martin Bombach eine Verrauchung im Gebäude – dem alten Pfadfinderheim –und ließ in diesem Zuge die Alarmstufeerhöhen.
Die Einsatzkräfte verschafften sich zunächst durch das gewaltsame Öffnen eines Fensters Zugang zum Gebäude. Unmittelbar nach dem Öffnen des Fenster wurde Flammenschein in einem Raum sichtbar. Durch die Sauerstoffzufuhr entwickelte sich der Schwelbrand zu einem offenen Feuer. Bombach setzte im Verlauf zwei Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung ein. Ein Teil der Wand- und Deckenfläche wurde geöffnet, um Glutnester zu suchen. Zur Brandbekämpfung wurde ein C-Rohr verwendet. Das Gebäude wurde ferner belüftet.
Unter der Einsatzleitung von Martin Bombach waren 22 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war gegen 22 Uhr beendet.
Sonnabend gegen 11 Uhr die nächste Rauchentwicklung innerhalb von nicht einmal 24 Stunden im ersten Obergeschoss eines Hauses an der Godshorner Straße. In diesem Fall kam der Rauch aus einem Anzündkamin von einem Balkon, der vermutlich durch noch glimmende Zigarettenreste entfacht wurde. Der Besitzer des im Hinterhof liegenden Wohnhauses wurde durch den Brandgeruch aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Parallel kletterte er über eine Leiter auf den Balkon und löschte den Kleinbrand mit einer Gießkanne. Einsatzleiter Karsten Patz, der mit drei Fahrzeugen und 12 Kräften vor Ort war, kontrollierte die Brandstelle. Weitere Maßnahmen waren nicht mehr erforderlich.