Gericht kippt Beschluss

Aber: Verwaltung will Straße weiter haben

Langenhagen (ok). Alles für die Katz: Garbsen und Langenhagen können ihre jahrelangen Planungen in Sachen Lückenschluss zwischen der Langenhagener Straße in Berenbostel und der L 382 in die Tonne treten. Das Verwaltungsgericht Hannover hat den Planfeststellungsbeschluss der Region Hannover vom Anfang vergangenen Jahres jetzt gekippt; die beiden Kommunen dürfen die Straße nicht in eigener Verantwortung bauen. Fünf Landwirte hatten dagegen geklagt, weil sie Grundstücke für Trassen und Ausgleichsmaßnahmen hergeben sollten. Das Gericht ist zur Auffassung gekommen, dass das geplante Verbindungsstück nur als geradlinige Verlängerung der L 382 denkbar sei.
Die Stadt Langenhagen als eine der beiden betroffenen Kommunen akzeptiert nach Aussage von Stadtbaurat Carsten Hettwer das Urteil und wird keine Berufung einlegen. Gleichwohl halte sie die Straße nach wie vor für sinnvoll. Und dann gebe es ja auch noch politische Beschlüsse, an die die Verwaltung gebunden sei. Carsten Hettwer: "Wir werden den Fehler, den das Gericht entdeckt hat, ausmerzen und die Straße noch realisieren." Aus diesem Grunde werde es sowohl mit den Verantwortlichen der Stadt Garbsen als auch mit dem Land Gespräche geben.