Golf auf der Rennbahn?

Langenhagen (ok). Das Versprechen von Max Hergt steht: "Für schmales Geld gibt's eine Menge Spaß". Der 31-Jährige Geschäftsführer der IPPGG GmBH plant mit seinem Kompagnon Sven Göth eine Variante des Golfs, die für Jeden erschwinglich sein soll. Standort der Anlage soll an der Rennbahn auf dem ehemaligen Ausweichparkplatz rund um den See sein; an Renntagen auf der Neuen Bult wäre der Golfpark dann geschlossen. Das wären in diesem Jahr acht Termine. Das PP im Firmennamen steht für Pitch und Putt – Begriffe, die die Variante des Golfs auf der Neun-Loch-Bahn charakterisieren. Die Anlage gibt es nach Aussage des potenziellen Betreibers für etwa 600.000 Euro. Pitch und Putt, also Schläge über eine relativ kurze Distanz und vor dem Ziel, zeigen auf, dass auf kurzen Bahnen gespielt wird. Es stehen ja auch lediglich 72 Hektar zur Verfügung. Max Hergt: "Das ist ideal für Familien, mit wenig Kapital- und Zeiteinsatz verbunden." Als Konkurrenz zum "großen" Golfplatz in Hainhaus sieht sich Hergt nicht, eher als Schnittstelle und Einstiegsmöglichkeit. Verträge sind allerdings noch nicht unterschrieben, die Stadt Langenhagen als federführende Behörde muss für den Bau noch grünes Licht geben. Die Bauphase des Platzes liegt bei etwa sechs Monaten, bevor die Spielreife erreicht ist.