Kampf den Spielhallen

Langenhagen (ok). Wer gerade den nördlichen Teil der Walsroder Straße entlangfährt oder -geht, kann sie kaum übersehen. Eine Spielhalle steht dort neben der anderen. Für die Langenhagener Kommunalpolitikerinnen und -politiker eindeutig zuviel, zumal es am Pferdemarkt und demnächst auch an der Hanseatenstraße weitergeht. Aus diesem Grund ist in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses eine Änderung des Bebauungsplanes für das Teilstück der Walsroder Straße zwischen den Kreuzungen Reuterdamm/Am Pferdemarkt und Bahnhofstra0e/Leibnizstraße beschlossen worden, die die Ansiedlung weiterer Spielhallen verhindern soll. "Wir haben einige Anträge laufen", bestätigt Verwaltungschef Fischer auf Anfrage, die Spielhallen mit Glücksspielautomaten seien aber für das "Stadtbild abträglich". Daher spreche er sich auch gegen einen 24-Stunden-Betrieb aus. Die Stadt Langenhagen erhebt auf den Umsatz eine Vergnügungssteuer von zehn Prozent, die zulässige Höchstgrenze liegt bei zwölf Prozent. Was alte Spielhallen angeht: Die genießen allerdings Bestandsschutz.
In der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses wurde auch grünes Licht für den Bebauungsplan des Feuerwehrgerätehauses Engelbostel/Schulenburg am Stadtweg gegeben, sodass im kommenden Jahr in die Planung gegangen werden kann. Bürgermeister Fischer betonte allerdings, dass es nach wie vor zwei Wehren auf einem Grundstück geben. Synergieeffekte seien aber natürlich vorhanden, etwa bei der technischen Ausrüstung und bei der gemeinsamen Waschhalle.
"Pflöcke einschlagen" will Fischer beim 'Bebauungsplan "Zentrum-Süd", dem Handelshof. Hier hat der Verwaltungsausschuss nach Auskunft des Bürgermeisters beschlossen, dass hier "keine Flachbauten" hinkommen. Und: Der Bebauungsplan Schönefelder Straße wird nochmal ausgelegt, hier entstehen Wohnhäuser. Die Geschosshöhe muss noch einmal überprüft werden, nachdem sich Anwohner über zuviel Schattenwurf beklagt hatten.