Lage hat sich entspannt

Kaltenweide (ok). Die Außenanlagen vor der neuen Sporthalle sind noch nicht gestaltet; der Schulhof der Grundschule Kaltenweide ebenfalls: Eine Situation, die nicht einfach für alle Beteiligten ist, aber aus Sicht der Verwaltung eben auch nicht zu vermeiden war. "Es war von Vornherein klar, dass alles bis Ende Oktober dauern wird", sagen Bürgermeister Friedhelm Fischer und Stadtbaurat Carsten Hettwer unisono. Solch komplexe Maßnahmen seien nicht in sechs Wochen Sommerferien abzuschließen, zumal es auch noch Lieferengpässe bei den Spielgeräten gebe. Mehrere Gewerke seien beteiligt und müssten miteinander kombiniert werden. Und: "Ob die Bauarbeiten zu Beginn oder zum Ende der Herbstferien abgeschlossen werden, spielt doch für den Schulbetrieb letztendlich keine Rolle." Die Lage hat sich nach Aussage der Verwaltung allerdings entspannt, das anfangs befürchtete Chaos bleibe aus. Und auch die Eltern reagierten überwiegend verständnisvoll, versuchen, sich mit der neuen Situation zu arrangieren. Einen ganz pragmatischen Tipp hat Eva-Maria Kreikmann in petto. "Früher aufstehen und längere Wege einplanen", lautet das Motto der Kaltenweider Schulleiterin.