Nicht vor 2015?

Mehr Druck für Ganztagsschule in Kaltenweide

Kaltenweide. Die Jahreshauptversammlung der SPD-Abteilung Kaltenweide verlief am Anfang in normalen Bahnen, der bebilderte Jahresbericht der Abteilungsarbeit 2012 von Klaus Dittmann wurde mit Anerkennung angenommen und auch der Kassenbericht von Herbert Könneke fand allgemeine Zustimmung der Mitglieder. Dann kam der Bericht der Ortsratsmitglieder und da gab es Fragen der Anwesenden, und zwar zum Thema "Ganztagsschule". Angemahnt wurde die schleppende Entwicklung der Planung der Schulform durch die Schulleitung und die mangelnde Intensität der Ortsratsfraktion bei dem Vorgehen gegenüber der Schulleitung. Bei allen Gesprächen wurde von der Leiterin der Schule immer gesagt, dass sie für die Ganztagsschule sei, aber das Kollegium nicht. Dies ist aber im Laufe der Zeit anders interpretiert worden. Von Seiten der Mitglieder wurde auf Äußerungen der Schule, dass mit einer Eröffnung nicht vor 2015 gerechnet werde, betont, man wolle sich nicht wieder durch Untätigkeit zuständiger Personen unter Zeitdruck setzen lassen. Das Thema Ganztagsschule werde auch bestimmt von den Eltern bald aufgegriffen, wenn die ersten Ganztagsschulen in Langenhagen ihre Arbeit erfolgreich vorstellen. Auch gehöre diese Schulform, so die SPD-Mitglieder, in den geschlossenen Rahmen der Betreuungskonzepte. Mit dem Auftrag an die SPD-Ortsratsfraktion, sich der Angelegenheit verstärkt anzunehmen, arbeitete die Versammlung anschließend die restlichen Tagesordnungspunkte ab.