NP-Markt soll es werden

Ortsrat Kaltenweide entscheidet über Feuerwehrstandort

Kaltenweide (ok). Wer Asterix liest, kennt den Spruch: "Alea iacta est – Der Würfel ist gefallen." Nun ist Kaltenweide nicht das Dorf mit den unbeugsamen Galliern, doch streitbar kann der Ortsrat im Norden Langenhagens durchaus auch sein. Jetzt hat das Kaltenweider Parlament allerdings eine einstimmige, zukunftsweisende Entscheidung auf den Weg gebracht. Und über die allerdings fast zwei Jahre ins Land gegangen sind. Es geht um den Standort für das neue Feuerwehrhaus in Kaltenweide, an der letztendlich auch die weitere Entscheidung über die Schule hängt. Vier Standorte waren in der Verlosung für das neue Feuerwehrhaus. Jetzt hieß es aus vier mach zwei. Die Standorte an der Bockwindmühle und am Dreieck zwischen Walsroder und Wagenzeller Straße sind nicht mehr dabei. Der Ortsrat Kaltenweide hat sich jetzt in erster Linie für den ehemaligen NP-Markt an der Kananoher Straße mit einer Erweiterungsfläche ausgesprochen. Das Grundstück südlich des ehemaligen Lebensmittelmarktes ist nicht im Besitz der Stadt Langenhagen und laut Drucksache kurzfristig auch nicht zu erwerben. Mit einer Fertigstellung des Baues könne deshalb frühestens zweieinhalb bis drei Jahre nach erfolgtem Grunderwerb gerechnet werden. An- und Abfahrt über Kananoher Straße und Wagenzeller Straße. Sollten der Plan mit dem NP-Markt nicht realisiert werden können, greift noch die zweite Option: Die Fläche an der Biogasanlage nördlich des Weiherfeldkreisels. Sie ist im Besitz der Entwicklungsgesellschaft Langenhagen.