Nur ein Jahr

Langenhagen (ok). Handelt es sich jetzt um einzelne Projekte, wie es Grüne/Unabhängige und BBL sehen, oder ist es doch schon eine institutionelle Förderung? Die letzte Variante vertritt Bürgermeister Mirko Heuer. Die Rede ist von den vier Zuschussanträgen für Ganz Langenhagen ist ein Museum, Fahrkultour, Jazzmatineen und Abenteuerland, die nach dem Wunsch des jeweiligen Antragstellers allesamt über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert werden wollten. Ein Ansinnen, dem die Mehrheit des Rates der Stadt Langenhagen allerdings einen Strich durch die Rechnung machte. Nach Auffassung des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Dirk Musfeldt fehlt eine ausreichende Begründung und auch eine Ausnahmesituation kann er nicht erkennen. Vor daher: Nur eine einjährige Förderung wie bei anderen Antragstellern auch, so seine Auffassung. Und nicht nur das: Kürzungen gab es auch noch. So gibt es für die Organisation der Fahrkultour nur noch 5.000 Euro statt der erhofften 7.000 Euro. GLIEM bekommt für 2019 3.500 Euro als Zuschuss, die Jazzmatineen 8.500 Euro. Und das Abenteuerland wird mit 3.800 Euro gefördert. Bürgermeister Mirko Heuer konnte die ganze Diskussion nicht nachvollziehen. Eine mehrjährige Förderung sei durchaus möglich, begründete Ausnahmefälle stünden in der Satzung. Bei allen vier Anträgen sei ja auch städtisches Interesse zu erkennen, ja sogar überörtliches. Und es würden ja auch viele Vereine und Institutionen dauerhaft gefördert. Beispiele sind Ophelia, Lebensberatungsstelle, Mehr-Generationen-Haus und Kunstverein. Heuer: „Ich kann nicht verstehen, dass Maren Rietschel sagt, das Ehrenamt sei aller Ehren wert, und dann fehlt die Begründung im Antrag.“ Deswegen habe er gewollt, dass die Drucksachen zurückgezogen werden, um die Begründung nachzuliefern. Was aber offensichtlich dann doch nicht so wichtig gewesen sei.