Polizei stellt Gesetzesverstöße fest

Böllerwerfende Jugendliche nach kurzer Flucht gefasst

Langenhagen. Über den Jahreswechsel hat die Polizei Langenhagen diverse Gesetzesverstöße registriert.  Im Rahmen der Streife fielen einer Funkstreifenbesatzung am Abend des 30. Dezember gegen 20.10 Uhr an der Eich--Ollenhauer-Straße zwei böllerwerfende Langenhagener (beide 19 Jahre) auf, die nach kurzer fußläufiger Flucht gestellt werden konnten. Bei den anschließenden Personenkontrollen wurden bei beiden Personen Betäubungsmittel (Marihuana) sowie sogenannte Polenböller gefunden und beschlagnahmt.
Am selben Abend gegen 22.45 Uhr kontrollierte eine Funkstreifenbesatzungam Le-Trait-Platz eine Personengruppe von fünf Langenhagenern (18 bis 25 Jahre), die aus unterschiedlichen Haushalten stammten und den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht einhielten. Bei einer Person wurde Betäubungsmittel (Marihuana) gefunden und beschlagnahmt.
Sondereinsatzkräfte haben am Neujahrstag gegen 0.15 Uhr am Reuterdamm/Fasanenweg einen 28-jährigen Hannoveraner angetroffen, dier am Straßenrand mit einer Schreckschusspistole hantierte. Eine entsprechende waffenrechtliche Erlaubnis (kleiner Waffenschein) konnte nicht vorgelegt werden. Die Schreckschusspistole wurde beschlagnahmt.
Zeitgleich schoss ein  leicht alkoholisierter 49-jähriger Langenhagener auf dem Gehweg der Bahnhofstraße mehrmals mit einer Schreckschusspistole in die Luft. Bei der Personenkontrolle wurde festgestellt, dass er im Besitz des erforderlichen kleinen Waffenscheines war. Dennoch wurde die Schreckschusspistole aus gefahrenabwehrrechtlichen Gründen sichergestellt.