„Quasi eine Verhöhnung“

Jessica Golatka verfolgt ihr Ziel „Ganztagsschule“

Kaltenweide (ok). Die Vorwürfe des Vereins „Bürger für Kaltenweide (BfK)“ in Sachen Ganztagsschule in Kaltenweide (das ECHO berichtete) lässt sie nicht auf sich sitzen. Aus ihrer Sicht kann von einem "massiven Vertrauensbruch" nicht die Rede sein. Die Meinungsumfrage aus dem Jahre 2017 ist für die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jessica Golatka repräsentativ. Die Rücklaufquote habe bei 70 Prozent gelegen, die Mehrzahl habe sich für eine Ganztagsschule ausgesprochen. Diesem Votum wolle sie folgen und dem Wunsch der Eltern nachkommen. Jessica Golatka: „Es ist jetzt an der Zeit, das Gebäude anzufassen, um dann die Infrastruktur für eine offene Ganztagsschule zur Verfügung stellen zu können.“ Und sei quasi eine Verhöhnung der Eltern, wenn der Verein „Bürger für Kaltenweide“ jetzt auf die Bremse trete. Es gebe drei gut funktionierende Horte in Kaltenweide, das stelle sie überhaupt nicht in Frage. Nach wie vor sei sie bereit zu „konstruktiven Gesprächen“ mit dem BfK, die allerdings „freundlich und sachlich, aber nicht emotional“ verlaufen müssten. Golatka lehnt es ab, dass der BfK sich selbst positioniere.