SPD Ag 60 plus lädt ein

Thema Transporte in das frühere Nord-Ostpreußen

Langenhagen. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus lädt Mitglieder und Freunde für Donnerstag, 17. Oktober, um 15.30 Uhr, in das Anna-Schaumann-Stift, Langenhagen, Ilseweg 9-11 ein. Es geht um Transporte in das frühere Nord-Ostpreussen, heute Oblast Kaliningrad. Seit mehreren Jahren, praktisch mit Öffnung der Grenzen 1989 in Deutschland und 1990 in Ostpreussen wurden von vielen Organisationen Hilfstransport e nach Polen und Nord-Ostpreussen durchgeführt. Sehr stark waren die evangelische und katholische Kirche daran beteiligt; sie sind es zum Teil heute noch. In den letzten Jahren sind diese Hilfstransporte sehr zurückgegangen, u.a. weil der Lebensstandard gerade in Ostpreussen, dem heutigen Oblast Kaliningrad, erfreulich verbessert wurde; aber auch weil die Zollkontrollen verschärft wurden. Klaus Danneberg hat seit Jahren an diesen Fahrten teilgenommen und wird über die Entwicklung in dieser Zeit berichten. Nach Auflösung der UDSSDR ist das russische Gebiet Oblast Kaliningrad heute eine Exklave und muss von Russland aus mit Gütern versorgt werden. Polen und Litauen sind selbstbewusste Nachbarn geworden. Die politische Großwetterlage macht sich auch in diesem Gebiet bemerkbar.
Zur interessanten Diskussion bei Kaffee und Kuchen wird herzlich eingeladen.